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Logistikregionen-Ranking: Hamburg baut Vorsprung weiter aus

Beim Ranking der Logistikregionen im Rahmen des monatlich durchgeführten SCI/Logistikbarometers liegt Hamburg auch in diesem Jahr an der Spitze und konnte seinen Vorsprung vor den anderen Regionen weiter ausbauen – gleichzeitig können das Ruhrgebiet und Halle-Leipzig die Plätze halten.

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Hamburg steht im Ansehen der befragten über 200 Entscheider der Logistikbranche wie im Vorjahr unangefochten an der Spitze der Logistikregionen. Während im letzten August knapp 40% der deutschen Transport-und Logistikunternehmen Hamburg als sehr dynamisch einschätzten, sind es dieses Jahr schon über 50%. Vor allem der anhaltende Boom im Hamburger Hafen ist für diese starke Position verantwortlich.

Auch das Ruhrgebiet konnte weiter im Ansehen der Unternehmen zulegen und liegt weiterhin auf dem zweiten Platz. Allerdings werden hier – wie auch an anderen Standorten langsam die verfügbaren Logistikflächen knapp.

Halle/Leipzig konnte den dritten Platz des vergangenen Jahres halten, die konsequente Entwicklung am Flughafen mit der Ansiedlung des DHL-Hubs trägt deutlich dazu bei. Verbessern konnte sich dagegen Bremen/Bremerhaven, das jetzt auf dem vierten Platz liegt. Auch dies spiegelt die wachsende Bedeutung der Seehafenstandorte für die logistischen Ketten wieder.

Der Großraum Köln/Bonn ist ebenfalls leicht zurückgefallen, auch hier scheinen die Veränderungen im Frachtbetrieb des Flughafens eher negativ auf das Image der Region auszuwirken.

Frankfurt am Main verliert deutlich und fällt auf den vorletzten Platz zurück. Diese Entwicklung lässt sich vor allem durch den Weggang der DHL und das drohende Nachtflugverbot am Flughafen erklären. Auch Nordhessen konnte sich nicht verbessern und liegt jetzt am Ende des Rankings. Neu dazu gekommen ist die Region Stuttgart, die sich direkt auf dem fünften Platz hinter den Seehäfen, dem Ruhrgebiet und Halle/Leipzig festgesetzt hat. Die Stärke Stuttgarts im Bereich der produktionsnahen Logistik schlägt sich hier besonders nieder.