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Diskussion um neues 1860-Stadion

Löwen suchen neuen Käfig

Der Fußball-Bundesligazweitligist 1860 München will gemäß einer Mehrheitsentscheidung seiner Mitglieder die Allianz Arena im Stadtteil Fröttmaning verlassen und einen neuen Standort – im Vereinsjargon: „Löwenkäfig“ – im Stadtgebiet von München beziehen. 1860-Investor Hasan Ismaik ist seit einiger Zeit in der Stadionfrage unterwegs. Dass Geld dabei keine Rolle spiele, hat er bereits angesagt.

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Fans lehnen Olympiastadion ab und wollen Neubau
Mehrere Varianten sind in der Diskussion. Vereinsführung und Ismaik favorisieren Medienberichten zufolge einen Neubau im Olympiapark, aber Arno Hartung, Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH, wendet ein, dafür sei nicht genug Fläche vorhanden – abgesehen vom Gelände, auf dem das Tollwood-Sommerfestival stattfindet. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hält die – wenn auch nur vorübergehende – Nutzung des Olympiastadions für die wirtschaftlichste Lösung, weiß aber, dass die Fans dies nicht mitmachen würden. Eine Rückkehr ins Giesinger Stadion an der Grünwalder Straße kommt ebenfalls in Betracht und steht auch bei vielen Fans hoch im Kurs. Reiter hält einen Neubau am selben Ort für nicht machbar, doch eine Renovierung des bestehenden Stadions für 20.000 Zuschauer sei grundsätzlich möglich, wobei noch verkehrliche und sicherheitsbezogene Detailfragen mit der Polizei zu klären seien. In der Diskussion ist ferner ein Stadionneubau in Riem, das den Fans nach Medienangaben jedoch „zu wenig stimmungsvoll“ sei und nicht hinreichend zentrumsnah liege.

OB Dieter Reite betonte, er sei weiterhin offen für Gespräche machte aber deutlich, der Ball liege nunmehr bei den Löwen. Die Stadt erwarte eine Standortentscheidung und ein Finanzierungskonzept.