Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Licht an: LED-Laufsteg am Deutschen Technikmuseum feierlich eröffnet

‚Licht an‘ hieß es am Abend auf dem LEDLaufsteg am Deutschen Technikmuseum in Berlin. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, drückten vor rund 200 Gästen den Startknopf für 1.500 Meter innovative Außenbeleuchtung.

.

In seinem Grußwort wies Staatssekretär Pronold auf die wichtige Rolle von LED für den Klimaschutz hin: „Die CO2-Einsparung beim LED-Einsatz ist beachtlich - innen wie außen. Die etwa 4.500 kommunalen LED-Projekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums zeigen eindrucksvoll, dass lokale Aktivitäten ganz konkret und messbar zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen. Ein Lichtermeer erfolgreicher Beispiele, das eine ganz besondere Ausstrahlungskraft hat.“

„Licht auf Straßen und Plätzen ist wichtig für die Orientierung und die Sicherheit der Menschen. Es sorgt im besten Fall dafür, dass man sich in der Dunkelheit auch wohlfühlt“, sagte Senator Geisel. „Mit dem LEDLaufsteg werden innovative Lichtkonzepte und ihr Umgang in der Stadt präsentiert und erforscht. Es geht um zentrale Fragen wie Steuerungstechnik, Energieverbrauch und Verkehrssicherheit. Aber auch um Ästhetik. Das besondere an diesem Projekt ist das Zusammenspiel von Technikpräsentation und wissenschaftlicher Begleitung. Ich freue mich, dass Besucherinnen und Besucher hier am Technikmuseum die Möglichkeit haben, alle Facetten der LED-Technologie hautnah und angewandt zu erleben.“



MdB Carsten Müller hatte die Veranstaltung zuvor eröffnet. Der Vorsitzende der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) sagte: „Der LEDLaufsteg macht Lichtinnovationen für die Öffentlichkeit sichtbar, begreifbar und erlebbar. Das Projekt trägt in beeindruckender Weise dazu bei, das Bewusstsein für LEDs als die effiziente und nachhaltige Beleuchtung der Zukunft zu schärfen. Die Besucher werden von den vielfältigen Möglichkeiten fasziniert sein und sehen, dass sich Investitionen in die Lichtinnovation LED lohnen."

Das Projekt ist eine Initiative von Technischer Universität Berlin, BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und Deutschem Technikmuseum. „Gerade Berlin dient mit seinen vielen Besucherinnen als Multiplikator, um die positiven Auswirkungen und Möglichkeiten der LED-Technologien in die Welt zu tragen“, findet BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss. „Unserer Verantwortung als Berliner Landesunternehmen, das neben dem Deutschen Technikmuseum über 4.000 Grundstücke und Immobilien in Berlin betreut, sind wir uns deshalb besonders bewusst.“



TU-Professor Völker, der Ideengeber des LEDLaufstegs, zeigte in seinem Plädoyer für die Schaffung des „Maßanzuges“ für die Straßenbeleuchtung die Vorteile einer exakten Berechnung und Auslegung der Lichtverteilung für jeden einzelnen Lichtpunkt auf: Die Sicherheit auf unseren Straßen und die Schlafqualität der Anwohner ließe sich deutlich verbessern und der eingesetzte Energiebedarf und die Lichtimmission würden reduziert. „Wir werden uns von der ‚Lichtsoße‘, die unsere Städte 100 Jahre lang durchflutet hat, verabschieden müssen. In Zukunft werden nur noch die Flächen und Objekte beleuchten, die Licht für das Erkennen oder für die Gestaltung benötigen. Dafür entwickeln wir in nächster Zeit eine intelligente, adaptierbare Lichttechnik mit Hilfe des LEDLaufstegs. Als Simulation sind am TUFachgebiet Lichttechnik entsprechende Modelle bereits vorhanden“, führt Stephan Völker aus. Das Fachgebiet Lichttechnik der TU Berlin begleitet und evaluiert das Projekt wissenschaftlich.