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Leipziger Stadtbau AG entwickelt letzte innerstädtische Messeimmobilie

Die Ballnächte im Hôtel de Pologne waren einst legendär, die vornehme Herberge weit über Leipzigs Grenzen hinaus bekannt. Die Leipziger Stadtbau AG plant, das geschichtsträchtige Gebäude in der Hainstraße 16/18 wieder zu einem öffentlichen Anziehungspunkt zu machen. „Auf rund 5.500 m² sollen ein Hotel und einzigartige Eventräume entstehen“, sagt Patrik Fahrenkamp, Vorstandsvorsitzender des Bauträgers und Projektentwicklers Leipziger Stadtbau AG, „die Erdgeschossbereiche bleiben Einzelhandel und Gastronomie
vorbehalten.“ Aufgrund der laufenden Gespräche mit Interessenten können derzeit keine Aussagen über die zukünftigen Mieter gemacht werden.

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Im Rahmen der Projektentwicklung wird das fünfgeschossige 1847/48 erbaute und um 1890 vom Architekten Arwed Rossbach im Stil der florentinischen Renaissance umgestaltete Haus denkmalschutzgerecht saniert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Wiederherstellung der originären Schaufensterformen sowie auf der Restaurierung der drei neobarocken Festsäle. „Die Räumlichkeiten mit ihren prächtigen zeitgenössischen Stuckaturen und Malereien an Decken und Wänden suchen Ihresgleichen“, beschreibt Fahrenkamp die Säle im Hôtel de Pologne, „In dieser glanzvollen Atmosphäre werden dann wieder kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veranstaltungen mit überregionaler Ausstrahlung stattfinden.“ Die Säle sind über ein separat gelegenes Treppenhaus zugänglich.

Die Leipziger Stadtbau AG erwarb die Liegenschaft im Mai 2008 von der Leipziger Messe GmbH als letzte innerstädtische Immobilie, die bis zum Bau der Neuen Messe im Norden Leipzigs zunächst als Messehaus und später als Messeamt genutzt wurde. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.