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Leipzig: Zur Umsetzung des Gebäudesicherungsprogramms

Die Stadt Leipzig hat auch 2007 wieder für ihr Gebäudesicherungsprogramm für akut vom Verfall bedrohte, aber architektonisch und stadtgestalterisch herausragende Bauwerke 500 000 Euro bereit gestellt. Darüber hinaus stellte die Sächsische Aufbaubank Sicherungsmittel in Höhe von 209 000 Euro zur Verfügung. Das geht aus dem Bericht hervor, den Baubürgermeister Martin zur Nedden der Dienstberatung des Oberbürgermeisters zum Bearbeitungsstand der Objektlisten mit den Prioritäten 1 A bzw. 2 A vorlegte. Die Umsetzung des Gebäudesicherungsprogramms hatte vergangenes Jahr begonnen. Für 10 Objekte der insgesamt 20 Bauwerke umfassenden, am 17. November 2005 beschlossenen 1-A-Liste konnten im Jahre 2006 Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen gefördert werden.

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Für die Prioritätenliste 1 A ergibt sich folgende Bilanz. Für Sicherungsmaßnahmen am Gebäude Goldschmidtstraße 31 konnten aus dem Denkmalfonds des Regierungspräsidiums Fördermittel ausgereicht werden. Die Gohliser Straße 32 wurde veräußert, der jetzige Besitzer will das Haus sichern, wobei die Stadt im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost unterstützen wird. Nach Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes soll es mittelfristig saniert werden. Für das Gebäude Holzhäuser Straße 74 zeichnen sich Sanierungsmöglichkeiten ab. Bei der Menckestraße 43 will der neue Eigentümer das denkmalgeschützte Vorderhaus erhalten. Zum Erhalt des Gebäudes Nürnberger Straße 24 / Auguste-Schmidt-Straße 24, der lange Zeit ungewiss war, sollen Fördermittel in Anspruch genommen werden. Die Oststraße 2 soll 2008 saniert werden. Für die Harkortstraße 6, für deren Sicherung bereits 2006 Fördermittel bereitgestellt wurden, war aufgrund unvorhersehbarer weiterer Schädigungen eine Erhöhung des Förderbetrages notwendig.

Der Bearbeitungsstand der am 5. Dezember 2006 zur Fortsetzung des Gebäudesicherungsprogramms beschlossene Prioritätenliste 2 A zeigt folgendes Bild. Es gibt Förderungsvereinbarungen für Sicherungsmaßnahmen für die Gebäude Antonienstraße 34, Albert-Schweitzer-Straße 8 / Oststraße 46, Oststraße 58, Seeburgstraße 47, Spittastraße 16, Untere Eichstädtstraße 17 und Wolfgang-Heinze-Straße 28. Die Erhaltung des Gebäudes Jacobstraße 2 wurde mit Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes (Erhaltungsgebiet Wald-, Bachstraßenviertel) unterstützt.

Verhandlungen zur Vorbereitung von Förderverträgen laufen derzeit mit den Eigentümern von 5 Gebäuden. 4 Gebäude wurden bzw. werden von den Eigentümern ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln saniert. Andere Objekte wechselten die Eigentümer und werden von diesen voraussichtlich saniert. Bei 10 Gebäuden zeichnet sich derzeit noch keine Lösung ab.