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Leicht sinkende Margen und Nachfrageanstieg nach alternativen Kreditquellen

Im 2. Quartal 2016 geht das BF.Quartalsbarometer leicht zurück und zeigt im Vergleich zum Vorquartal eine etwas verhaltenere Stimmung im Markt für Immobilienfinanzierungen. Der Wert liegt mit 1,04 Punkten nur leicht unter dem des 1. Quartals mit 1,30 Punkte. Damit bleibt die Beurteilung bei „Ausgeglichenem Markt“ und die bereits seit Q3/2015 zu beobachtende Seitwärtsbewegung des Barometerwerts dauert an. Der aktuell leicht gesunkene Wert resultiert aus sinkenden Margen sowie einer weniger optimistischen Beurteilung des Neugeschäfts.

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Die Margen der Finanzierer sinken bei Investitionen in den Bestand nur geringfügig von 153 auf 151 Basispunkte. Etwas stärker fällt der Margenrückgang bei Finanzierungen von Projektentwicklungen von 200 auf 193 Basispunkte aus. Bei der Frage nach der Entwicklung alternativer Finanzierungen sind 44 % der Finanzierungsexperten der Ansicht, dass diese weiter zunehmen. Auch setzt sich der seit Mitte 2015 zu beobachtende Trend einer weiter ansteigenden Nachfrage nach Forward Deals fort. 46 % der Befragten erwarten zudem weiter steigende Liquiditätskosten. Auch dies ist eine Fortsetzung eines seit dem 3. Quartal 2015 zu beobachtenden Verlaufs.

„Die Marktteilnehmer werden aufgrund anhaltender Rekordzahlen der deutschen Immobilienwirtschaft und des niedrigen Zinsniveaus unsicherer“, erläutert Francesco Fedele, CEO der BF.direkt AG. „Die Liquiditätskosten steigen und alternative Kreditquellen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Dieses Meinungsbild spiegelte sich auch in den Vorträgen auf unserem ersten Finanzierungskongress vor wenigen Tagen wider.“