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LEG investiert 2007 über 82 Mio. Euro in Modernisierung von Wohngebäuden

Die LEG Landesentwicklungsgesellschaft NRW GmbH stellt im Rahmen ihres Investitionsprogramms 2007 insgesamt 82 Mio. Euro zur Modernisierung ihrer Wohnsiedlungen bereit. „Es handelt sich hierbei um die konsequente Fortführung des LEG-Investitionsprogramms“, sagt LEG-Geschäftsführer Thomas Hegel.

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720 Mio. Euro für die Zukunftsfähigkeit des Wohnungsbestands
Für die LEG ist die Umsetzung des Programms ein wichtiger Schritt in die Zukunftsfähigkeit ihrer eigenen rund 55.000 Wohnungen, in denen rund 150.000 Menschen leben. Seit Start des Programms im Jahr 1999 wurden bisher über 415 Mio. Euro in die Modernisierung investiert, wovon rund 30.000 Wohnungen profitierten. Allein im vergangenen Jahr betrug die Investitionssumme 88 Mio. Euro. Bis Ende 2012 wird die LEG weitere 305 Mio. Euro in die Modernisierung der noch nicht sanierten rund 25.000 Wohnungen investieren. Bezogen auf die jährliche Investition auf den m² Wohnfläche, ergibt dies auch in den kommenden Jahren einen Betrag von durchschnittlich 26,60 Euro (rund 18,60 Euro im Bereich der Modernisierung und weitere 8,00 Euro im Bereich der Instandhaltung). Andere Unternehmen in der Branche investieren derzeit bei vergleichbaren Wohnungsbeständen zum Teil weniger als zehn Euro pro m² Wohnfläche. „Durch die stetige Optimierung unserer Bestände unterstreichen wir die Position der LEG als nachhaltiger Bestandsbewirtschafter in Nordrhein-Westfalen“, so Hegel. Der Anteil der öffentlich geförderten Wohnungen liegt bei der LEG bei rund 71 Prozent.

Positive Auswirkungen auf die Vermietungsquote
Dass sich das Modernisierungsprogramm zudem positiv auf die Haltung der Mieter zur LEG und damit auch positiv die Vermietungsquote auswirkt, zeigt der Blick auf aktuelle Zahlen: Mehr als 97,4 Prozent des Gesamtbestandes sind vermietet. Damit liegt die LEG zirka 0,5 %-Punkte über dem derzeitigen nordrhein-westfälischen Landesdurchschnitt. In Wohnungen ausgedrückt bedeutet dies knapp 300 vermietete Wohnungen. Auch ist die Zahl der Mieterwechsel in den bereits modernisierten Häusern von durchschnittlich zehn Prozent auf unter drei Prozent gesunken.

Diesjähriger Investitionsschwerpunkt: Ruhrgebiet und Rheinschiene
Die Investitionsschwerpunkte im Jahr 2007 liegen an der Rheinschiene und im Ruhrgebiet. Insbesondere Großsiedlungen der 70-er Jahre werden modernisiert, zum Beispiel an den Dortmunder Standorten Scharnhorst und Wickede, in Essen-Bergmannsfeld und in Köln-Niehl. Auch für die Investitionen im Rahmen der Stadtumbau-Programme des Landes NRW in Dorsten Wulfen-Barkenberg und Ratingen-West sind Investitionen in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro vorgesehen. Hegel: „Von den diesjährigen Erneuerungsmaßnahmen im Rahmen des Stadtumbaus profitieren unsere Mieter in rund 1.150 Wohnungen.“

Bei dem Modernisierungsprogramm, das insgesamt mehr als 25 Einzelmaßnahmen und ein Investitionsvolumen von über 82 Mio. Euro umfasst (die größten Maßnahmen sowie die regionale Verteilung sind nachfolgend aufgeschlüsselt), steht die energetische Erneuerung der Bestände im Vordergrund. „Es handelt sich um Arbeiten, von denen überwiegend die regionale Wirtschaft profitiert“, erläutert Hegel. Standortabweichend werden unter anderem die Dämmung und Sanierung der Fassaden, der Austausch bzw. Einbau neuer Heizungen, der Einbau neuer Fenster, die Sanierung von Bädern, die Verbesserung von Elektroinstallationen sowie die Anbringung bzw. Erneuerung von Balkonen vorgenommen.

LEG plant Wohnungszukäufe
„Mit der Weiterführung des Programms löst die LEG ihr Versprechen ein‚ Überschüsse aus Wohnungsverkäufen an anderer Stelle zu investieren“, so Hegel. „Im vergangenen Jahr haben wir knapp 1.100 Wohnungen – davon mehr als 400 im Rahmen der Mieterprivatisierung – anlässlich unserer auf Langfristigkeit ausgerichteten Portfoliostrategie veräußert. Somit ist die Finanzierung unseres ambitionierten Modernisierungsprogramms gesichert“. Im laufenden Geschäftsjahr wird sich die LEG von zirka 1.250 Wohnungen trennen, prüft gleichzeitig Ankäufe zur weiteren Optimierung ihres Bestands. „Diese Strategie zeigt, dass unsere Bewirtschaftung auf Langfristigkeit und Bestandsoptimierung angelegt ist und nicht auf den Handel mit Wohnungsbeständen“, sagt Hegel.

LEG-Struktur bringt Kostenersparnisse in der Modernisierung
Sämtliche Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen werden technisch von der LEG Stadtentwicklung geplant, koordiniert und begleitet. Mit der Durchführung aller Maßnahmen im Konzern gehen die erzielten Effekte weit über die Material- und Lohnkostenoptimierungen im Rahmen eines zentralen Einkaufs hinaus. Beispielsweise können neu gewonnene Erkenntnisse in der Verbesserung von Arbeitsabläufen direkt auf andere Baustellen übertragen werden. „Die Kombination aus Wohnen, Projekt- und Stadtentwicklung ist das Alleinstellungsmerkmal der LEG im Vergleich zu unseren Mitbewerbern am Markt“, erläutert Hegel. „Mit unseren Modernisierungen leisten wir zudem in den Stadtteilen einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung“.

Regionale Aufteilung des Programms 2007
Rheinschiene: rund 40 Prozent
Ruhrgebiet: rund 40 Prozent
Bergisches Land: rund 10 Prozent
Niederrhein: rund 5 Prozent
Großraum Aachen, Erftkreis und Siegerland: rund 5 Prozent

Schwerpunktstandorte der LEG-Modernisierungen 2007
- Dortmund-Scharnhorst, u. a. Baaderweg, 265 Wohnungen, Investition rund 6,2 Mio. Euro
- Dortmund-Wickede, u. a. Junger Stillingweg, 84 Wohnungen, Investition rund 2,3 Mio. Euro
- Essen-Bergmannsfeld, u. a. Philosophenweg, 208 Wohnungen, Investition rund 6,7 Mio. Euro
- Gelsenkirchen, Eichkamp-Siedlung, 236 Wohnungen, Investition rund 8,8 Mio. Euro
- Duisburg-Wanheimerort, Im Schlenk, 86 Wohnungen, Investition rund 3,1 Mio. Euro
- Ratingen-West, u. a. Einsteinstraße, 87 Wohnungen, Investition rund 2,2 Mio. Euro
- Mönchengladbach-Windberg, Severdingstraße, 72 Wohnungen, Investition rund 1,4 Mio. Euro
- Aachen, u. a. Trierer Straße, 100 Wohnungen, Investition rund 1,7 Mio. Euro
- Kerpen, u. a. Buscherhöhe, 146 Wohnungen, Investition rund 2,0 Mio. Euro
- Bonn-Kessenich, Reuter-Siedlung, 58 Wohnungen, Investition rund 2,0 Mio. Euro
- Bonn-Medinghoven, u. a. Stresemannstraße, 86 Wohnungen, Investition rund 1,0 Mio. Euro
- Köln-Niehl, Amsterdammer Straße, 164 Wohnungen, Investition rund 18,3 Mio. Euro
- Köln-Höhenhaus, u. a. Schlebuscher Weg, 45 Wohnungen, Investition rund 2,5 Mio. Euro
- Monheim, Berliner Viertel, u. a. Tegeler Straße, 148 Wohnungen, Investition rund 2,0 Mio. Euro
- Remscheid-Lüttringhausen, u. a. Lockfinker Straße, 132 Wohnungen, Investition rund 1,8 Mio. Euro
- Remscheid-Lennep, u. a. Emil-Nohl-Straße, 116 Wohnungen, Investition rund 1,6 Mio. Euro
- Wuppertal-Oberbarmen, u. a. Heinrich-Böll-Straße, 62 Wohnungen, Investition rund 1,0 Mio. Euro