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LBBW startet mit neuem Marktauftritt in Mitteldeutschland

Mit einem neuen Marktauftritt will die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Unternehmenskunden- und gehobenen Privatkundengeschäft in Mitteldeutschland durchstarten. Ab 1. April 2008 wird die LBBW dazu das mittelständische Firmenkundengeschäft der Sachsen LB sowie das Unternehmenskunden- und gehobene Privatkundengeschäft der BW-Bank in Mitteldeutschland unter der neuen Marke Sachsen Bank bündeln. Auch der künftige Marktauftritt der LBBW-Gruppe in Polen und Tschechien wird von der Sachsen Bank gesteuert. In der neuen LBBW-Niederlassung Leipzig werden überregionale Geschäftsaktivitäten des Konzerns, unter anderem die Fachbereiche Immobilien, Erneuerbare Energien und Exportfinanzierungen, angesiedelt sein. „Der Wirtschaftsraum Mitteldeutschland bietet für unsere Bank gute Wachstumsperspektiven, die wir durch das erweiterte Produktspektrum im LBBW-Netzwerk und die Bereitstellung zusätzlicher Vertriebskapazitäten nutzen werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende der LBBW, Dr. Siegfried Jaschinski, am Donnerstag auf der Pressekonferenz der Sachsen LB in Leipzig.

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Der LBBW-Chef unterstrich die strategische Bedeutung des neuen Marktauftrittes. Der Konzern setzte damit seinen auf die Vereinigung von Regionalität und Internationalität zielenden Wachstumskurs weiter fort. Durch die Bündelung der Geschäftsaktivitäten von Sachsen LB und bisherigen BW-Bank-Filialen Dresden, Halle und Leipzig entstehe ein leistungsfähiger Finanzdienstleister, der auch einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung der regionalen Wirtschaft leisten werde. „Die Nähe zum Kunden bei umfassendem Produktangebot durch die LBBW-Gruppe ist für uns das Fundament einer erfolgreichen Zusammenarbeit“, betonte Jaschinski.

Ähnlich wie die BW-Bank in Baden-Württemberg wird die Sachsen Bank ab April mittelständische Unternehmen und gehobene private Anlagekunden in Sachsen und den angrenzenden Wirtschaftsräumen betreuen. Darüber hinaus wird Leipzig zum Kompetenzzentrum für den künftigen Marktauftritt der LBBW in Polen und Tschechien.

„Der neue Name Sachsen Bank ist ein klares Bekenntnis zur Region. Die eigene Marke unterstreicht die Bedeutung des Geschäftsgebietes und macht unseren Kunden ganz deutlich: Wir bleiben fest in der Region verwurzelt,“ sagte der Vorstandsvorsitzende der Sachsen LB und künftige Chef der Sachsen Bank, Harald R. Pfab. Das neue Institut verstehe sich als serviceorientierte, regional verankerte Kundenbank, die bereits zum Start über eine hervorragende Marktposition in Mitteldeutschland verfüge. „Die Sachsen LB kann in ihrem Kerngeschäftsfeld, nämlich dem Firmenkundengeschäft, solide Erfolge und gute Zahlen vorweisen. Ähnliches gilt für die BW-Bank, die ihren Kundenstamm in Mitteldeutschland seit 2001 zielgerichtet ausbauen konnte,“ sagte Pfab.

Vor allem fehlende Vertriebskapazitäten und das eingeschränkte Produktangebot, so Pfab, hätten dem Wachstum der Sachsen LB in der Vergangenheit jedoch häufig Grenzen gesetzt. Die Integration der BW-Bank Filialen Dresden, Halle und Leipzig bedeute jetzt jedoch eine ganz erhebliche Stärkung und Erweiterung des Marktauftritts. „Durch die Integration profitieren wir in Zukunft auch von der umfangreichen Produktpalette der BW-Bank und dem zusätzlichen Erfahrungsschatz mit Firmen- und gehobenen Privatkunden in ganz Mitteldeutschland“, erklärte Pfab. Als eigenständig agierendes Institut mit dem Vorstand in Leipzig und der Nähe von Markt- und Marktfolgeeinheiten werde die Sachsen Bank zugleich ein Haus mit kurzen Entscheidungswegen sein.

Optimistisch zeigte sich Pfab auch hinsichtlich der künftigen Entwicklung des Standortes: „Langfristig wird die neue Geschäftsausrichtung der künftigen Sachsen Bank – plus der LBBW-Niederlassung in Leipzig – dem Standort einen erheblichen Mehrwert bieten. Die größte Landesbank in Deutschland hat sich nun nachhaltig in Leipzig und Mitteldeutschland etabliert. Davon wird die Region mittelfristig profitieren – sei es von ihrer Rolle als Finanzierungspartner des Mittelstandes, vom Engagement im kulturellen und sozialen Bereich, das wir selbstverständlich weiterführen, oder aber von den Arbeitsplätzen, die wir schaffen werden.“