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LBBW finanziert Kauf des Sony Centers

Das Sony Center in Berlin hat einen neuen Besitzer. Am 27. März 2008 erwarb ein Konsortium aus deutschen und US-Investoren das Objekt im Rahmen eines Share-Deals von der Sony Deutschland GmbH. Die Transaktion mit einem Volumen von rund 600 Mio. Euro wurde von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) finanziert.

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Ausschlaggebend dafür, dass die LBBW als Arranger zum Zuge kam, war vor allem ihre Schnelligkeit und Flexibilität: „Das Geschäft sollte möglichst rasch abgewickelt werden. Wir schafften es, diese hoch komplexe Transaktion binnen weniger Tage zu strukturieren, erklärt Rainer Konopka, Leiter des Bereichs Immobilien bei der LBBW. Die Landesbank Baden-Württemberg übernahm dabei die Gesamtfinanzierung. Ein Teil des Finanzierungsvolumens wird anschließend an ein ausgewähltes Bankenkonsortium weitergegeben. Käufer des repräsentativen Sony Centers am Potsdamer Platz mit seinen etwa 125.000 m² Nutz- und Wohnfläche ist ein Konsortium aus dem, von der Investmentbank Morgan Stanley gemanagten, internationalen Immobilienfonds „Morgan Stanley Real Estate Fund VI International“, der Düsseldorfer Corpus Sireo und dem USUnternehmen The John Buck Company.

Mit acht Mio. Besuchern jährlich gehört das Sony Center mit seinem von einer spektakulären Glaskuppel überspannten Innenhof zu den Wahrzeichen der Hauptstadt. Das im Jahr 2000 eingeweihte futuristische Gebäudeensemble ist spätestens seit den Live-Übertragungen im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 weltbekannt. „Geschäfte in dieser Größenordnung sind für uns keine Seltenheit. Aber so ein prominenter Deal wie das Sony Center ist auch für uns etwas besonderes“, sagt Konopka.