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Land NRW fördert Museums Erweiterung mit zehn Millionen Euro

Rund 2.000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche und 22 neue Räume soll das Museum Küppersmühle im Duisburger Innenhafen bekommen. Finanziert wird das Projekt durch das Land Nordrhein-Westfalen, Evonik Industries, die Sammler Sylvia und Ulrich Ströher sowie die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn. Allein das Land fördert den Bau mit zehn Millionen Euro.

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Heute wurden die Pläne für den Erweiterungsbau der Baseler Architekten Herzog & de Meuron in Duisburg vorgestellt. Herzog & de Meuron wollen den weitgehend historisch belassenen Backsteinbau um einen modernen Quader aufstocken. Der Baukörper wird in 36 Metern Höhe wie ein "T-Stück" angesetzt und "schwebt" so teilweise frei über dem Boden. Eine zweite, äußere Fassade umschließt als transparente Hülle den inneren Baukörper.

Der Erweiterungsbau ermöglicht es, die Zahl der Ausstellungsobjekte mehr als zu verdoppeln. Bisher konnte die Sammlung Ströher nur in Auszügen präsentiert werden. Die Sammlung umfasst rund 1.500 Werke von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, darunter solche von Josef Albers, Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Otto Piene oder Joseph Beuys.

Ziel sei es, so in Duisburg ein Zentrum für deutsche Kunst nach 1945 zu etablieren, so die Stiftung MKM. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2009 geplant, die Fertigstellung soll im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr2010 erfolgen.