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Lage in den Planungsbüros stabilisiert sich

Der Verband Beratender Ingenieure VBI hat die Ergebnisse des Bürokostenvergleiches 2005 vorgelegt. Die Befragung ist gemeinsam mit dem Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure sowie der UNITA Unternehmensberatung im Frühjahr 2006 durchgeführt worden. Rund 400 Unternehmen haben sich daran beteiligt.

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Die Ergebnisse zeigen einen positiven Trend bei den Planungsbüros, was allerdings keinen Anlass zur Begeisterung gibt, denn das Jahr 2004 gilt als Tiefpunkt in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Branche. Einige Zahlen im Einzelnen: 3,24 Angebote gibt ein Büro durchschnittlich ab, bis es zu einer Auftragserteilung kommt. Die offenen Forderungen lagen bei 13,84 % des Umsatzes. Der Auftragsbestand beträgt 5,49 Monate. Damit stehen die Büros besser da als im Vorjahr.

Bei den Ausgaben der Büros dominieren selbstverständlich nach wie vor die Personalkosten. Mit rund 80 % machen sie den Löwenanteil aus. 17 % der Bürokosten werden für Leistungen Dritter aufgewendet. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Büros in wirtschaftlich angespannter Situation verstärkt Leistungen nach außen verlagern. Der Gemeinkostenfaktor liegt bei 2,72. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter beträgt 41 Jahre. Die Auf- wendungen für die Weiterbildung sind mit 0,36 % im Vergleich zum Vorjahr nochmals zurückgegangen. Auch diese Entwicklung ist der angespannten wirtschaftlichen Lage vieler Büros geschuldet.

Der VBI stellt der Branche mit dem Bürokostenvergleich verlässliche be- triebswirtschaftliche Vergleichsdaten zur Verfügung. Bereits jetzt nutzen viele Büros diese Daten bei wichtigen unternehmerischen Entscheidungen. Die Ergebnisse des Bürokostenvergleichs können unter www.vbi.de kostenfrei heruntergeladen werden.