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Kurt Krieger scheitert in Berlin-Grunewald

Höffner-Chef Kurt Krieger muss seine Pläne für das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs im Berliner Bezirk Grunewald begraben. Zum Einen scheiterten sie an einer Bürgerinitiative der Anwohner, zum Anderen lehnten Bezirk und Senat das Bauvorhaben für zwei Möbelhäuser zwischen Avus und Siedlung Eichkamp ab. Für eine Umsetzung hätten der Flächennutzungsplan und der Stadtentwicklungsplan für den Einzelhandel geändert werden müssen. Dazu sah die Stadtentwicklungsverwaltung aber keinen Anlass. Nun wird eine anderweitige Nutzungsmöglichkeit für das Areal geprüft.

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Kurt Krieger will sich jetzt auf sein Projekt im Bezirk Pankow konzentrierten. Im Osten der Stadt plant er das Stadtquartier Pankower Tor zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf. Krieger will auf einem 40 ha großen Gelände ein Möbelhaus Höffner mit 40.000 m² Verkaufsfläche, ein Einkaufszentrum mit 30.000 m² und einen Discounter mit 7.000 m² Verkaufsfläche mit einem Investitionsvolumen von 350 Euro bauen. Dabei könnten insgesamt 1.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber die Planungen waren bereits 2011 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung abgelehnt worden, weil sie befürchtete, dass das Projekt negative städtebauliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf das Hauptzentrum Pankow haben könnte [Kurt Krieger-Projekt in Berlin-Pankow abgelehnt]. Nun hofft Krieger aber bis Jahresende 2013 auf eine Einigung auf Grundlage eines neu erstellten Handelsgutachtens.

Kurt Krieger macht immer wieder durch aufwändige Projekte und Quartiersentwicklungen von sich Reden. In Neuss bemüht er sich um den Zuschlag für ein Möbelhaus mit 45.000 m² Fläche am Willy-Brandt-Ring [Möbelkrieg in Neuss]. In Altwarmbüchen will der Investor das A2 Center für 130 Mio. Euro revitalisieren und dabei ein Einkaufszentrum mit 25.300 m² Verkaufsfläche und ein Möbelhaus Höffner mit 37.400 m² errichten [Krieger revitalisiert A2 Center in Altwarmbüchen]. In Duisburg plant Krieger die Entwicklung des umstrittenen Loveparade-Geländes mit dem Bau eines Stadtquartiers mit Möbelhaus, Bürogebäuden und Wohnflächen. Auch in Düsseldorf-Rath an der Theodorstraße ist ein ähnliches Projekt für 200 Mio. Euro vorgesehen [Krieger-Projekte in Düsseldorf und Duisburg in der Schwebe]. Nicht zuletzt im bayerischen Fürth soll es ein weiteres Krieger-Projekt geben. Hier werden ein Möbelhaus Höffner, ein Baumarkt sowie ein Kibek-Teppichhaus gebaut. Bereits Ende letzten Jahres wurde den Bebauungsplänen zugestimmt [Fürth bekommt neues Krieger-Möbelhaus].