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Kostenkontrolle für Unternehmen nicht Hauptantriebskraft im Immobilienmarkt 2011

Während sich in den letzten 36 Monaten das Geschäftsumfeld von Unternehmen weltweit erschwert hat, haben die Unternehmen den Schwerpunkt von der Kostenkontrolle hin zu höheren Produktivitätsanforderungen und intelligentem Wachstum verlagert, wie sich aus der ersten weltweiten Umfrage von Jones Lang LaSalle und Thomson Reuters bei den Immobilienverantwortlichen von Unternehmen und Konzernen ergibt. Dem Bericht zufolge streben Unternehmen auf dem Weg aus der weltweiten Finanzkrise nach Restrukturierung und Planung für ein neues wirtschaftliches Zeitalter, das mehr Druck und Augenmerk auf die produktive Nutzung von CRE legt.

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Für CRE-Teams bietet dies eine hervorragende Gelegenheit, strategische Änderungen voranzutreiben und Mehrwert für ihre umfassenden Geschäftsaktivitäten zu schaffen. CRE-Teams werden gezwungen sein, mit mehr Agilität, Zweckmäßigkeit und Produktivität zu reagieren, und sich dabei immer mehr auf externe Dienstleister verlassen müssen. Weltweit über 500 CRE-Führungskräfte aus Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, China, Indien, Australien und Nordamerika, die zudem aus einer Vielzahl von Sektoren wie „Banken und Finanzen“, „Pharma“, „öffentliche Verwaltung“ und „IT“ stammen, beteiligten sich an dieser Umfrage. Es handelt sich um den weltweit erste Untersuchung des Unternehmens zur Identifikation künftiger Herausforderungen sowie wahrscheinlicher Konsequenzen für die kommenden drei Jahre in der CRE-Branche.

Da Unternehmen weltweit auf schwierigere wirtschaftlichen Bedingungen und schrumpfende Gewinne reagierten, fiel deren Augenmerk, wie vorherzusehen war, schnell auf die eigengenutzten Immobilien. Dieser Druck wurde von den CRE-Teams weltweit stark wahrgenommen, 97 Prozent der Umfrage-Teilnehmer unterstützten ihr Geschäft mit einer oder mehreren taktischen Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Kosten. Jetzt, da sich der Zustand der Gesellschaften wieder verbessert, wenden sich die Unternehmen Wachstumsstrategien zu, die das Kräftespiel von Wachstum und Kostenkontrolle ausbalancieren sollen. Auf die Frage, welcher der einflussreichste Faktor bei der Gestaltung einer Immobilienstrategie in den nächsten drei Jahren sei, war die herausragende Antwort das Wachstum (35 Prozent), gefolgt von Kostendruck (11 Prozent).

„CRE-Teams werden sich der Herausforderung stellen müssen, durch Immobilien eine gesteigerte Produktivität voranzutreiben, während ein Portfolio-Wachstum nebst fortlaufender Größenanpassung verfolgt wird“, fügt Ralf Heuser, Leiter Corporate Solutions für Deutschland von Jones Lang LaSalle hinzu. „Viele werden ihren Kurs entlang der Outsourcing-Kurve weiterentwickeln und Partnerschaften mit spezialisierten Immobiliendienstleistern eingehen müssen, um sich diesen Herausforderungen wirksam stellen zu können. Für diejenigen, die sich bereits am oberen Ende der Kurve befinden, wird eine Neubewertung bestehender Beziehungen den möglichen Mehrwert optimieren.“
Als wichtigste Einflüsse auf zukünftige Immobilienstrategien identifizierten 77 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die Notwendigkeit der Anwerbung von Talenten, das Streben nach verbesserter Produktivität, die korrekte Größenanpassung des Portfolios an die neue Unternehmensrealität und den Wunsch nach einer Änderung von Arbeitskultur und -weise. Die Schaffung effizienterer Arbeitsplätze, die modernen Arbeitsstilen zuträglich und auf die Anforderungen von Wissensarbeitern zugeschnitten sind, wird CRE-Führungskräfte beim Erfüllen dieser Anforderungen und der Schaffung von Mehrwert für ihre Geschäftsaktivitäten unterstützen.