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Konzepte für Ortsrand Alt-Nied gesucht

Die ABG Frankfurt Holding startet in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt ein städtebauliches Gutachterverfahren für den Ortsrand von Alt-Nied. Für drei definierte Areale werden Konzepte gesucht: Für die unbebaute Fläche entlang der Mainzer Landstraße zwischen den Straßen Alt-Nied und An der Wörthspitze am Ortsrand von Alt-Nied – dem sogenannten „Nieder Loch" – ist ein Bebauungskonzept gefragt. Für den Bereich südlich der Einmündung Nieder Kirchweg/Mainzer Landstraße soll ein Ideenkonzept und für das sogenannte Nieder Tor ein Gestaltungskonzept gefunden werden.

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„Diese drei Teilgebiete beeinflussen sich gegenseitig, insbesondere in verkehrlicher Hinsicht. Daher ist es sinnvoll, sie gemeinsam zu untersuchen und zu beurteilen„, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Verkehrliche und stadtgestalterische Aspekte müssen hier gleichermaßen berücksichtigt werden, um den Stadtteileingang von Nied aufzuwerten und um eine angemessene Bebauung für den Ortsrand zu erhalten.“ Derzeit wird ein Beurteilungsgremium für das Gutachterverfahren zusammengestellt. Mit Ergebnissen ist Ende April zu rechnen.

„Wir als Eigentümer der Flächen am Nieder Ortsrand haben das städtebauliche Gutachterverfahren ausgelobt, da wir ein besonderes Interesse daran haben, dass die künftige Bebauung mit ihrem Umfeld harmoniert„, sagt Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Frankfurt Holding. „Auf dem Areal entlang der Mainzer Landstraße können rund 90 freifinanzierte und etwa 50 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.“ Vorgesehen ist außerdem ein Supermarkt mit circa 2.000 m² Fläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.

Bereits im Jahr 2008 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, ein konkurrierendes Verfahren zur Gestaltung und Nutzung des Ortrandes Alt-Nied und dem „Nieder Tor" am Kreuzungsbereich Mainzer Landstraße/Alt-Nied/Nieder Kirchweg durchzuführen. Als Grundlage wurde eine Verkehrsplanung mit der Verlegung der Straßenbahn in Mittellage und Errichtung eines Kreisverkehrs erarbeitet. Die verkehrliche Vorplanung wurde zunächst dem Ortsbeirat 6 vorgestellt. Nachfolgend wurden Anregungen des Ortsbeirates und des Arbeitskreises Nied geprüft und teilweise in die Planung integriert. Da nach wie vor unterschiedliche Auffassungen zu der idealen künftigen Lage der Haltestelle westlich oder östlich des geplanten Kreisverkehrs existieren, wurde gemeinsam mit Vertretern des Ortsbeirates festgelegt, eine ausreichende Verkehrsfläche zu definieren, die beide Haltestellenvarianten berücksichtigt. Auf dieser Grundlage kann nun das Gutachterverfahren starten.