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Konversion von Rantzau-Kaserne schwieriger als erwartet

Die Konversion des Kasernengeländes im schleswig-holsteinischen Boostedt (Kreis Segeberg) wird komplizierter als erwartet. Wie die Eigentümerin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), mitteilte, wünscht die Bundeswehr auch nach Stilllegung der Kaserne keine zivile Nutzung der zweihundert Meter langen Zubringerstraße. Diese führt durch ein Truppenübungsgelände, das auch nach Nutzungsende der Rantzau-Kaserne erhalten bleiben wird. Die Bima ist zwar auch Eigentümerin des Truppenübungsplatzes, über das Wegerecht und damit die Zufahrt zum Kasernengelände entscheidet aber die Bundeswehr autonom.

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Zwar ist die Kaserne auch über Straßen erreichbar, die durch den Ortskern von Boostedt führen. Dies könnte aber zu einer erheblichen Verkehrsbelästigung der Anwohner führen und die gewerbliche Nutzung des Kasernengeländes erschweren. Die Bima arbeitet dem Vernehmen nach an einer Lösung, will aber zunächst die offizielle Stellungnahme der Bundeswehr abwarten. Trotz der ungeklärten Zufahrtsfrage soll das 125 Hektar umfassende Gelände auf der Expo Real 2014 in München bereits den Investoren schmackhaft gemacht werden.