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Konversion von Militärflächen als Chance für Mannheim

Als einzigartige Chance für die Neuausrichtung der Stadt Mannheim in den Bereichen Wohnen, Wirtschaft und Stadtgestaltung hat Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Konversion mehrerer Militärflächen bezeichnet, die in den nächsten Jahren von den Streitkräften verlassen werden.

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In Sandhofen, Käfertal, Vogelstang, Feudenheim und Seckenheim werden durch den Abzug der Streitkräfte in den nächsten Jahren insgesamt 510 Hektar Fläche frei. In der Region Mannheim-Heidelberg sind es sogar 750 Hektar. Diese Flächen fallen jedoch zum größten Teil an die Bundesrepublik zurück. Nur rund 39 Hektar gehören der Stadt Mannheim. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird zuerst prüfen, ob die Flächen weiterhin für militärische Zwecke oder sonstige Aufgaben des Bundes benötigt werden. Ist dies nicht der Fall, werden sie von der Sondernutzung entwidmet. Zwar gehören die Flächen dann immer noch dem Bund, aber Mannheim bekäme die Planungshoheit und möchte die künftige zivile Nutzung beeinflussen, so Mannheims Baubürgermeister Lothar Quast. Allein dieser Prozess könne mehrere Jahre dauern, heißt es. Insgesamt rechnet man in der Verwaltung mit einer Dauer von mindestens fünfzehn bis zwanzig Jahren für das Projekt.

"Für die grundsätzliche Nutzung der einzelnen Liegenschaften bestehen bereits Untersuchungen und erste Überlegungen“, so der Baubürgermeister. Doch zunächst sei eine Bestandsaufnahme in den Bereichen Baurecht und Denkmalschutz zu leisten. Nach Freigabe müssten die Gelände dann auf Altlasten geprüft und unter Naturschutzaspekten begutachtet werden. Danach sollen die Flächen bedarfs- und nicht bestandsorientiert entwickelt werden. Hier möchte man in der Mannheimer Verwaltung auf den Dialog mit der Bevölkerung, und besonders auf die Bezirksbeiräte als Experten und Multiplikatoren vor Ort setzen. Am siebten April sollen die Mannheimerinnen und Mannheimer über den Sachstand bei der Konversion informiert werden.