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Kommunale Wohnen AG kauft 1.200 Wohnungen

Die KWG Kommunale Wohnen hat ihre bislang größte Transaktion abgeschlossen und über eine Tochtergesellschaft ein Portfolio von knapp 950 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von rd. 50.000 m² im Umkreis von Erfurt und Dresden erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Durch die Transaktion erhöht sich der Wohnungsbestand der KWG Kommunale Wohnen AG auf nunmehr über 1.200 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von rd. 63.000 qm. Die Objekte befinden sich in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Wohnungen wurden von kommunalen, gewerblichen und privaten Verkäufern zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von rd. 570 Euro pro qm erworben. Der Wohnungsbestand soll im laufenden Jahr deutlich weiter ausgebaut und der Wert des vorhandenen Bestandes soll durch aktives Asset Management gesteigert werden.

Um den Erwerb der Objekte in Sachsen und Thüringen zu finanzieren und um den Finanzierungsspielraum für künftige Akquisitionen zu erhalten, hat der Vorstand, das Grundkapital der Gesellschaft Anfang April um 300.000 Euro durch Ausgabe von 300.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage aus genehmigtem Kapital, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, erhöht. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde gem. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen. Die neuen Aktien wurden von dem Bankhaus Neelmeyer AG zum Ausgabebetrag von 9 Euro übernommen und an Investoren prospektfrei weitergeleitet. Durch die Kapitalerhöhung sind der Gesellschaft 2,7 Mio. Euro zugeflossen. Das Grundkapital der KWG Kommunale Wohnen AG beläuft sich nunmehr auf 3,3 Mio. Euro, das Eigenkapital – vor dem Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres – auf 13,2 Mio. Euro.

Der Aufsichtsrat der KWG Kommunale Wohnen AG hat heute den testierten und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehenen Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006 festgestellt. Das Eigenkapital der Gesellschaft konnte durch eine Kapitalerhöhung auf 10,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro) erhöht werden. Auf Grund der Neuausrichtung der Gesellschaft ist ein Jahresfehlbetrag von 429 Tsd. Euro entstanden; Umsätze wurden noch nicht erzielt. Die ordentliche Hauptversammlung 2006 soll am 3. Juli 2007 stattfinden.