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Kölner Büromarkt mit guten Prognosen

Reduzierte Leerstände und stabile Höchstmieten konstatiert der Office Market Report 2011 von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) für den Kölner Büromarkt. Für 2011 rechnen die Analysten mit einem gegenüber dem Vorjahr steigenden Flächenumsatz. Aufgrund eines weiter sinkenden Angebots sei eine reduzierte Leerstandsquote wahrscheinlich und auch steigende Spitzenmieten seien möglich.

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Mit einem Flächenumsatz von 234.000 Quadratmetern steigerte der Kölner Büromarkt das Vorjahresergebnis von 2009 um knapp drei Prozent, heißt es im Report. Insbesondere das vierte Quartal stach heraus, in dem eins der besten Resultate der vergangenen Jahre erzielt wurde. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde laut Analyse des Reports wieder ein Großvertrag über 10.000 Quadratmeter abgeschlossen. Aber insbesondere auch im kleinteiligen Flächensegment sei die Nachfrage groß gewesen und die hohe Anzahl von Vertragsabschlüssen unterstreiche den lebhaften Markt. Bei der Branchenverteilung belegen die sonstigen Dienstleistungen (27%) wieder den ersten Platz und liegen damit deutlich vor den Beratungsgesellschaften (18%). Den dritten Rang erreicht die Gruppe Medien und Werbung mit einem Anteil von rund zehn Prozent am Flächenumsatz, gefolgt vom Gesundheitswesen (8 %) und der öffentlichen Verwaltung (knapp 7%).

Kölns umsatzstärkste Büromarktzone ist mit rund 38 Prozent des Flächenumsatzes die City, allerdings liegt das Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert (2009: 50%). Durch einige großflächige Vermietungen punktete der Teilmarkt Porz/Flughafen 2010 ungewöhnlich stark und schob sich auf die zweite Position (gut 15%). Die Cityrandlage Ehrenfeld/Braunsfeld folgt mit knapp zehn Prozent vor der Nebenlage Ossendorf/Nippes (rund 9%). Die Büromarktzone Bayenthal/Marienburg (gut 7%) verliert gegenüber dem Vorjahr nur leicht, während Kalk/Mülheim mit rund sechs Prozent nicht wieder an das gute Vorjahresergebnis (gut 14%) anknüpfen kann.