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Köln und Bonn gegen Umzugsüberlegungen des VKU

Oberbürgermeister Fritz Schramma und Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann haben beim Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) gegen einen geplanten Umzug des Verbandes nach Berlin interveniert. In einem gemeinsamen Schreiben erinnern die beiden Stadtoberhäupter daran, dass gerade in jüngster Zeit viele ver- und entsorgungswirtschaftlich ausgerichteten Institutionen und Dienstleister ihre Tätigkeit in die Köln/Bonner Region verlagert haben.

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Deshalb seien sie „davon überzeugt, dass mehr denn je gewichtige Gründe für eine Beibehaltung des VKU-Hauptstandortes in Köln sprechen“, so der Wortlaut in dem Schreiben an die Mitglieder des Präsidiums und des Vorstandes des VKU. Dafür spräche auch die erfolgreiche Ansiedlung des Bundeskartellamtes und auch jetzt der Bundesnetzagentur in Bonn. „Die Köln-Berlin-Lösung, die der Deutsche Städtetag seinerzeit für sich gefunden hat und die seit vielen Jahren gut funktioniert, stellt aus unserer Sicht auch für den VKU einen vernünftigen Weg dar, um als dienstleistungsorientierter Verband die Nähe zum mitgliederstarken Westen zu erhalten. Wir bitten Sie daher dringend, an Ihrer bisherigen und erfolgreichen Standortstruktur festzuhalten.“

Im Verband kommunaler Unternehmer sind der Großteil der deutschen Städte durch ihre Versorgungs- oder Verkehrsunternehmen, wie z.B. RheinEnergie, Stadtentwässerungsbetriebe und die Stadtwerke Bonn vertreten. Rund ein Viertel der Mitgliedsunternehmen des VKU, die 65.000 Beschäftigte repräsentieren, haben ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Eine eventuelle Verlagerung steht auf der Tagesordnung der nächsten Vorstandssitzung des VKU am Donnerstag, 9. Februar 2006 in Köln.

Der Verband, der nach Informationen des Presseamtes der Stadt Köln bereits seit Jahrzehnten von Köln aus arbeitet, errichtete 1993 im Nobel-Stadtteil Marienburg ein neues Gebäude, nachdem die Altbauten abgerissen worden waren.