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Klage gegen Gagfah möglicherweise bis Ende März

Die Stadt Dresden plant bis Ende März eine Klage gegen das Wohnungsunternehmen Gagfah einzureichen, da sie dem Unternehmen Vertragsbruch vorwirft. Durch die Klage bis Ende März soll eine Verjährung der möglichen Tatbestände verhindert werden. Das berichtete die Sächsische Zeitung heute unter Berufung auf ein Geheimpapier der Stadtverwaltung, das ihr exklusiv vorliegen soll.

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Der Gagfah droht eine Forderung der Stadt in Höhe von bis zu 925 Millionen Euro. Die mögliche Forderung resultiert aus dem Verkauf von 45.000 Wohnungen an das Unternehmen. Dieser Verkauf soll mit einer so genannten Andienungspflicht verbunden gewesen sein, gegen die die Gagfah aus Sicht der Stadt verstoßen hat. Durch diese Pflicht seien die Wohnungen bei einem Verkauf zuerst den Mietern anzubieten [Gagfah-Aktie stürzt aufgrund möglicher Millionenklage].

Die Verhandlungen Dresdens und der Gagfah zur Sache sollen bereits zwei Jahre andauern. Die Gagfah habe eine veränderte Vertragspraxis und 150 zusätzliche Arbeitsplätze für Dresden geboten, falls die Stadt auf eine Klage verzichtet, heißt es in der Sächsischen Zeitung. Die Stadt habe das jedoch abgelehnt.