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Kartellamt gibt „grünes Licht“ für Extra-Übernahme durch REWE Group

Das Bundeskartellamt hat der Übernahme der 306 Extra-Märkte durch die REWE Group ohne weitere Auflagen zugestimmt. Die von der METRO Group übernommenen Standorte, die mit 9.700 Beschäftigten einen Umsatz von rund 1,6 Mrd. Euro erzielen, werden wie vertraglich vereinbart zum 1. Juli in die Kölner Unternehmensgruppe integriert.

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„Wir freuen uns außerordentlich über die Entscheidung der Kartellbehörde. Die REWE Group heißt die neu hinzugekommenen Mitarbeiter und selbständigen Kaufleute herzlich willkommen. Wir bieten ihnen allen eine sichere Basis, von der aus wir gemeinsam den wirtschaftlichen Erfolg und die Ertragskraft der Filialmärkte und der Märkte der selbständigen Kaufleute systematisch weiter steigern werden. Wir werden das Beste aus beiden Unternehmen und Betreiberformen zusammenbringen, so noch stärker werden und das nicht nur gemessen am Umsatz oder an der Anzahl der Läden. Es liegt viel Arbeit vor uns, die wir gemeinsam bewältigen werden“, erklärte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, heute (28.3.) in der Kölner Zentrale. Zudem werde die Übernahme auch den REWE Supermärkten auf dem hart umkämpften deutschen Heimatmarkt weiteren Schub geben, insbesondere in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen.

Die im Filialsystem geführten 245 Extra-Märkte haben eine durchschnittliche Verkaufsfläche von 1.700 qm und passen damit optimal in das Vertriebskonzept der REWE Märkte. Die regionalen Schwerpunkte der Standorte liegen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen sowie Berlin und Bremen. Zum Gesamtpaket gehören 61 Franchisemärkte mit einer durchschnittlichen Größe von rund 1.000 m², die in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen von selbständigen Kaufleuten unter dem Namen „Comet“, in Berlin unter „Bolle“ geführt werden. Die Franchise-Zentrale geht an die REWE Group. REWE Super- und Verbrauchermärkte werden als Filialen von Marktmanagern und im selbständigen Einzelhandel von REWE-Kaufleuten geführt. Bereits 2004 hatte die REWE Group 119 Extra-Verbrauchermärkte in anderen Regionen erworben und erfolgreich in ihre Vertriebslinien
eingebunden.