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KarstadtQuelle: Konzern stößt Service-Group ab

Die Essener KarstadtQuelle AG ordnet ihren Versandhandel neu. Die erst zum Jahresbeginn aus den Versandhäusern Quelle und Neckermann ausgegliederte Service-Group mit rd. 10.000 Beschäftigten soll als Ganzes oder in Teilen verkauft oder mit einem strategischen Partner entwickelt werden. Das Unternehmen, zu dem 14 Call-Center, fünf Logistikstandorte und IT-Dienstleister zählen, gehört damit "nicht mehr zum Kerngeschäft", so der Konzern. Allein im Großraum Nürnberg sind vom Verkauf des Versands rd. 4.000 Mitarbeiter betroffen.

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Die Auslandsgeschäfte der Fürther Quelle GmbH werden künftig auf Mittel- und Osteuropa sowie den deutschsprachigen Raum konzentriert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die eigenständige Expansion in Russland gelegt wird. Die Quelle-Niederlassungen in Frankreich, Portugal und Spanien sollen verkauft werden, Verkaufsgespräche wurden bereits aufgenommen. Die Geschäfte in Belgien und den Niederlanden stellen Anfang 2007 ihren Geschäftsbetrieb ein.

Teil der Neuordnung des Versandhandels ist auch der Börsengang von Neckermann, der für das kommende Jahr angekündigt wurde. Geprüft werde alternativ ein Verkauf des Tochterunternehmens, erklärte KarstadtQuelle.