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KarstadtQuelle AG kritisiert Jewish Claims Conference

Die KarstadtQuelle AG, Essen, hat scharfe Kritik an der Pressekampagne der Jewish Claims Conference (JCC) geübt. Dabei geht es um die Fortsetzung der juristischen Auseinandersetzungen um Eigentumsrechte an Grundstücken in Berlin-Mitte zwischen der KarstadtQuelle AG und JCC.

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„Derzeit versucht die JCC mit Emotionen öffentlichen Druck auf die KarstadtQuelle AG auszuüben. Die Jewish Claims Conference tut dies, obwohl sie weiß, dass ein mehrjähriger Rechtsstreit über Eigentumsrechte an Grundstücken in Berlin-Mitte zu Ende geführt werden muss“, erklärte Konzernsprecher Jörg Howe am Montag in Essen.

„Wir haben immer deutlich gemacht, dass es ohne letztinstanzliche juristische Klärung für uns als Aktiengesellschaft keine Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung gibt. Darüber hinaus gibt es gute Gründe dafür, dass beim Streit um das Lenné-Dreieck der Rechtsanspruch der KarstadtQuelle AG Bestand haben wird“, so Howe weiter, „dies hängt mit der außerordentlich komplizierten Rechtslage für dieses Grundstück zusammen.

Die Behauptungen der JCC sind der untaugliche Versuch, KarstadtQuelle in der Öffentlichkeit unter Druck zu setzen.“
Dazu gehört nach Ansicht Howes auch eine Äußerung des Münchner Historikers Michael Wolffsohn vom Wochenende, der der KarstadtQuelle AG vorwarf, auf das Ableben der Wertheim-Erben zu warten und somit ‚eine biologische Lösung’ anzustreben.

„Dies ist ein Niveau, auf das wir uns nicht begeben werden“, so Howe. „Wir streben eine präzise juristische Lösung an, um die strittigen Fragen ein für alle mal rechtsverbindlich zu klären.“