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Neue Konditionen

Karstadt Berlin Spandau bleibt dank Versicherungskammer erhalten

Die Versicherungskammer als Eigentümerin der Karstadt-Immobilie in Berlin-Spandau hat einer Vereinbarung zugestimmt, die den Fortbestand des Kaufhauses ermöglicht. Nach intensiven Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus erfolgte nun vor Ort die Vertragsunterzeichnung.

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Die Filiale von Galeria Karstadt Kaufhof in Spandau bleibt erhalten. Die Versicherungskammer als Eigentümerin des Gebäudes in der Carl-Schurz-Straße 20 hat heute nach intensiven Gesprächen mit dem Insolvenzverwalter von Galeria Karstadt Kaufhof, Stefan Denkhaus, Vertretern von Galeria Karstadt Kaufhof sowie der Stadt Berlin und dem Bezirk Spandau einer gemeinsamen Vereinbarung zugestimmt, die eine Weiterführung der Galeria in Berlin Spandau ermöglicht. Damit ist die geplante Schließung des Standorts abgewendet. Die Unterzeichnung des Vertrags und d ie anschließende Information der Mitarbeitenden in Berlin Spandau erfolgte heute vor Ort.

„Zusammen mit der Stadt Berlin, dem Bezirk Spandau und Galeria sind wir zu einer zukunftsfähigen Lösung gekommen, die die Weiterführung des Standort ermöglicht. Die Versicherungskammer ist dabei sehr weit gegangen und wird zusammen mit allen Beteiligten aktiv an einer Weiterentwicklung des Standorts arbeiten.„, sagt Andreas Kolb, Finanzvorstand der Versicherungskammer.

Bei der Vertragsunterschrift waren v.l.n.r. Olivier Van den Bossche, CEO Galeria Karstadt Kaufhof, Frank Bewig, Bezirksbürgermeister Spandau, Stefan Denkhaus, Insolvenzverwalter, Marit Kretschmar, Filialleiterin Galeria Berlin Spandau, Bernd Beetz, BB Kapital und zukünftiger Miteigentümer im Konsortium mit der US Investmentgesellschaft NRDC Equity Partners, Franziska Giffey, Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Robert Heinlein, Geschäftsführer Versicherungskammer Real Estate, Milos Rachwalik, Abteilungsleiter Asset Management Real Estate, und Dr. Frederic Roßbeck, Vorstandsvorsitzender Feuersozietät Berlin Brandenburg, anwesend. © Versicherungskammer Bayern
Bereits in den vorangegangen Verfahren hatte sich die Versicherungskammer an Lösungen zur Weiterführung von Standorten beteiligt. Am Umbauprojekt an der Müllerstraße 25 in Wedding einem ehemaligen Standort von Galeria Karstadt Kaufhof, übernahm die Versicherungskammer Ende 2023 alle Anteile übernommen, mit dem Ziel, die Projektentwicklung selbst weiterzuführen [wir berichteten]. Der Konzern ist in der Hauptstadt und in Brandenburg durch die Feuersozietät Berlin Brandenburg vertreten und sieht sich in deren drei Jahrhunderte währenden Tradition seit jeher gesellschaftlichen Themen verpflichtet.

Für die beiden anderen Berliner Standorte auf der Schließungsliste wurde ein möglicher Weiterbetrieb bereits im April ausgeschlossen. Die beiden Galeria-Standorte am Tempelhofer Damm 191 in Tempelhof, wo die VBK ebenfalls Eigentümerin ist, sowie der Standort im Ring-Center III, der Angelo Gordon und Kintyre gehört, wurden bereits Ende April ausgeschlossen. Beide seien so unwirtschaftlich, dass auch eine deutliche Mietsenkung durch die Eigentümer der Immobilien nichts an der Situation ändern würde. „Für die beiden Standorte am Ringcenter in Lichtenberg und am Tempelhofer Damm, in denen es jetzt mit Galeria nicht weitergeht, werden wir im Schulterschluss mit den Bezirken und im engen Dialog mit den beiden Eigentümern so schnell wie möglich Lösungen finden, um neue Nutzungskonzepte zu ermöglichen und Leerstand zu vermeiden und die Beschäftigten zu unterstützen.“, so Giffey gegenüber der Presse.

Neben der Berliner Filiale haben es noch fünf weitere von der Streichliste geschafft. „Ich freue mich, dass wir bei weiteren sechs Filialen auf Grundlage von nachträglichen Angeboten der Vermieter zu wirtschaftlich tragfähigen Lösungen gekommen sind“, sagte Denkhaus. Bei den Standorten handelt es sich um die Standorte in Köln (Breite Straße), Mainz, Mannheim, Oldenburg und Würzburg.