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Josef Esch fordert 2 Millionen Euro von Ex-Arcandor-Chef Middelhoff

Der Troisdorfer Bauunternehmer und Immobilienentwickler Josef Esch hat den ehemaligen Vorstands-Chef des Arcandor-Konzerns, Thomas Middelhoff, vor dem Landgericht Bielefeld auf eine Schadenersatzzahlung von zwei Millionen Euro verklagt. Middelhoffs Anwalt bestätigte mittlerweile einen entsprechenden Bericht der „Wirtschaftswoche“.

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Bei der Schadenersatzforderung geht es um den Pachtzins für eine Jacht (Typ Mangusta 108) inklusive Liegegebühren und Kosten für die Besatzung. Außerdem schlagen Ausgaben für mehrere kostspielige Flüge zu Buche. Middelhoff hat laut seinem Anwalt Winfried Holtermüller die Forderungen zurückgewiesen. Der Nutzungsvertrag für die Jacht sei fristgerecht gekündigt worden, es stünden keine Forderungen offen.

Die „Wirtschaftswoche“ berichtete weiter, Middelhoff habe ungeachtet der Klage die Geschäftsführung bei einem Oppenheim-Esch-Fonds übernommen, dem eine Karstadt-Immobilie in Potsdam gehören soll. Am morgigen Mittwoch soll vor dem Landgericht Essen der Prozess fortgesetzt werden, in dem sich Middelhoff und seine früheren Arcandor-Vorstandskollegen wegen umstrittener Immobilienverkäufe aus dem Jahr 2005 verantworten müssen. Während der Insolvenzverwalter 175 Millionen Euro Schadenersatz fordert, bestreitet Middelhoff die Vorwürfe.