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Jones Lang LaSalle: Starkes erstes Quartal 2007

Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL), weltweit führendes Immobilienberatungs- und Investment-Management-Unternehmen, erzielte im ersten Quartal einen Nettogewinn von $27,2 Mio. bzw. $0,81 je Stammaktie (einschließlich aller Wandlungs- und Umtauschrechte). Der entsprechende Vorjahresgewinn hatte $4,6 Mio. bzw. $0,14 je Aktie betragen. Der Umsatz im ersten Quartal 2007 lag bei $490 Mio. und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 45 Prozent in US-Dollar und 39 Prozent in Landeswährung. Das Betriebsergebnis im ersten Quartal 2007 lag bei $36,4 Mio. gegenüber $8,7 Mio. im Vorjahreszeitraum.

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Anhaltend günstige Marktbedingungen, positive Effekte aus den in 2005 und 2006 getätigten strategischen Investitionen sowie Höhe und Zeitpunkt einiger Transaktionen trugen in allen operativen Sparten des Unternehmens zum Umsatzwachstum im ersten Quartal 2007 bei. Besonders deutlich fiel der Umsatz- und Ergebniszuwachs in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) aus, wo im ersten Quartal 2007 ein Betriebsergebnis von $14,7 Mio. gegenüber einem Verlust von $4,9 Mio. im entsprechenden Vorjahreszeitraum erzielt wurde. Auch der Umsatz in der Asien-Pazifik-Region sowie die Managementhonorare von LaSalle Investment Management zeigten gegenüber dem Vorjahr beachtliche Steigerungen. Das Betriebsergebnis in Nord- und Südamerika stieg auf $6,5 Mio., während im Vorjahr noch ein Verlust von $0,7 Mio. ausgewiesen wurde. “Unsere starke Performance im ersten Quartal ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir die Dynamik des vergangenen Jahres fortführen können“, so Colin Dyer, Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. “In den Ergebnissen spiegeln sich die Investitionen der vergangenen beiden Jahre, die guten Bedingungen in den bedeutenden Volkswirtschaften und auf den Immobilien- und Kapitalmärkten sowie die hervorragende Kundenbetreuung durch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wider. Mit diesem exzellenten Start verfügen wir über eine gute Ausgangsposition für den Rest des Jahres 2007“, resümierte Dyer.

Die betrieblichen Aufwendungen von $454 Mio. im ersten Quartal 2007 stiegen um 38 Prozent in US-Dollar und 32 Prozent in lokaler Währung gegenüber den Vorjahresaufwendungen von $328 Mio. Dieser Anstieg resultierte erneut aus einer umfangreichen Erweiterung der globalen Teams bei Capital Markets und Vermietung, aus der Rekrutierung weiterer Client Manager und aus der Eröffnung neuer Niederlassungen. Ferner resultierten aus den höheren Umsätzen und Gewinnen auch höhere leistungsabhängige Vergütungen.

Ankündigung einer Halbjahresdividende
Jones Lang LaSalle kündigte die Ausschüttung einer Halbjahresdividende von $0,35 je Stammaktie an. Die Ausschüttung wird am 15. Juni 2007 an die zum Geschäftsschluss am 15. Mai 2007 eingetragenen Wertpapierinhaber erfolgen. Ein Betrag in gleicher Höhe wird für eingeräumte, aber nicht ausgeübte Bezugsrechte für Aktien („Restricted Stock Units“) ausgeschüttet, die gemäß dem Aktienoptionsplan des Unternehmens gewährt wurden.

Wichtige Ergebnisse für das erste Quartal nach Sparten
Dienstleistungen für Eigentümer und Nutzer
- In Nord- und Südamerika lag der Umsatz im ersten Quartal 2007 bei $148 Mio. und stieg damit um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Umsatzwachstum von 29 Prozent im Bereich Markets ging auf starke Vermietungsmärkte und eine höhere Anzahl großer Transaktionen im Investmentbereich zurück, die im ersten Quartal 2007 abgeschlossen wurden. Der Umsatz im Bereich Dienstleistung und strategische Beratung für Nutzer stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent. Teilweise ging dieses Wachstum auf die Erbringung von Dienstleistungen zurück, die früher abgeschlossen werden konnten und damit in das erste Quartal 2007 fielen. Der Umsatz im Capital Markets Bereich zeigte mit einem Anstieg von 84 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine ebenfalls gute Performance.
- Der Umsatz in der Region EMEA im ersten Quartal 2007 betrug $ 177 Mio. und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 71 Prozent in US-Dollar und 55 Prozent in Landeswährung. Der Umsatz im Transaktionsgeschäft stieg im Quartal um 79 Prozent auf $142 Mio., während im Bereich Management Services ein Zuwachs von 51 Prozent auf $32 Mio. erzielt wurde. Die Region profitierte dabei u.a. von robusten Marktbedingungen und einer herausragenden Portfolio-Transaktion bei Capital Markets in Deutschland, die dazu beigetragen hat, dass der Umsatz in Deutschland insgesamt um fast 300 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (in US-Dollar) angestiegen ist. Damit wurde in Deutschland der höchste, jemals in einem ersten Quartal erzielte Umsatz generiert. Capital Markets verzeichnete dabei das stärkste Wachstum gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum 2006 und deckte etwa zwei Drittel des Geschäftsvolumens in Deutschland im ersten Quartal 2007 ab. Auch die Bereiche Beratung und Bewertung (+ 66 %) und Property Management (+ 48 %) konnten gegenüber dem ersten Quartal 2006 im Umsatz deutlich zulegen. In der gesamten Region erzielten die Bereiche Beratung und Bewertung mit einem Zuwachs von 72 Prozent und Vermietung mit einem Zuwachs von 23 Prozent ein starkes Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Großbritannien, der größte Markt der Region, erlebte 2007 mit einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung. Das Hotelgeschäft in der EMEA-Region erzielte im ersten Quartal mit einer Umsatzsteigerung von über 200 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein starkes Wachstum. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 50 Prozent in US-Dollar und 36 Prozent in Landeswährung. Der Anstieg ging vornehmlich zurück auf Übernahmen und Neueinstellungen mit dem Ziel, die Kunden noch besser betreuen und die Marktanteile ausbauen zu können, sowie auf höhere leistungsabhängige Vergütungen als Folge der Umsatz- und Gewinnsteigerungen.
- Der Umsatz in der Asien-Pazifik-Region im ersten Quartal 2007 betrug $86 Mio. und stieg damit um 49 Prozent in US-Dollar und 44 Prozent in Landeswährung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Geografisch trugen die Wachstumsmärkte Indien, Japan, China und Korea am stärksten zum Umsatz bei. Der Umsatz in diesen Ländern stieg 2007 um über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. An erster Stelle standen dabei Indien und Japan, die gemeinsam 85 Prozent des Wachstums dieser Ländergruppe erzielten. Auch die Kernmärkte Australien, Hongkong und Singapur verzeichneten mit einem Zuwachs von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein gesundes Wachstum.

LaSalle Investment Management
Im ersten Quartal erzielte LaSalle Investment Management einen Umsatz von $ 79 Mio., entsprechend einer Steigerung um 27 Prozent in US-Dollar und 23 Prozent in Landeswährung gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg ging sowohl auf das anhaltende Wachstum der laufenden Managementgebühren als auch der Erfolgshonorare aufgrund der ausgezeichneten Performance der verwalteten Kundeninvestments zurück. Dank seines auf die regelmäßigen Honorare gerichteten Fokus konnte das Unternehmen die Managementhonorare um 41 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum steigern. Das Wachstum bei diesen regelmäßigen Einnahmen ging hauptsächlich auf die deutliche Erhöhung der verwalteten Vermögenswerte zurück. Die Erfolgshonorare unterliegen starken Schwankungen zwischen den Berichtsperioden, je nach den zugrunde liegenden Investments und der Festlegung der vertraglichen Bewertungsperioden für verschiedene Kunden. Im ersten Quartal 2007 wurden Erfolgshonorare in Höhe von $21,9 Mio. und damit 61 Prozent mehr als 2006 gezahlt.

LaSalle Investment Management wurde im ersten Quartal 2007 über $1,4 Mrd. neues Kapital anvertraut, darin enthalten globale Immobilien-Aktienmandate von etwa 80 Prozent. Im ersten Quartal 2007 wurden im Auftrag von Kunden rund $1,3 Mrd. investiert. Dieser Betrag ist gegenüber 2006 ungefähr konstant geblieben. In den vergangenen 12 Monaten erhöhten sich die verwalteten Vermögenswerte von $34,0 Mrd. auf $44,3 Mrd. Dies stellt ein Plus von 30 Prozent dar.

Zusammenfassung
Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2007 ein starkes Umsatzwachstum in sämtlichen Sparten, zurückzuführen auf die anhaltende Stärke der Immobilienmärkte sowie die strategischen Investitionen in die weltweit diversifizierte Geschäftsplattform und den Ausbau der Dienstleistungsangebote. Positiv wirkten sich im ersten Quartal 2007 die höheren Erfolgshonorare sowie das Volumen und der Zeitpunkt von Transaktionen im Bereich Capital Markets aus, die in den verschiedenen Perioden naturgemäß stark schwanken. Die offensiven strategischen Investitionen des Unternehmens in den vergangenen beiden Jahren, zu denen u.a. mehrere Übernahmen, die Erweiterung der Dienstleistungspalette sowie der Ausbau der Infrastruktur gehörten, beginnen sich nun auch positiv auf die Gewinne auszuwirken.