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Jones Lang LaSalle meldet 15% Gewinnrückgang im zweiten Quartal

Das US-amerikanische Immobilienunternehmen Jones Lang LaSalle (JLL) hat für das zweite Quartal 2012 einen Gewinnrückgang von 15% bekannt gegeben. Gründe waren vor allem Restrukturierungskosten, eine gestiegen Anzahl vom Angestellten und höhere variable Vergütungsbestandteile. Der Quartalsgewinn lag bei 37,4 Millionen US-Dollar (83 Cents pro Aktie) bei einem Gesamtumsatz von 921 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte der Gewinn fürs zweite Quartal noch bei 44,1 Millionen Dollar gelegen (99 Cents pro Aktie). Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis je Aktie von 1,26 Dollar gerechnet, basierend auf einem Gesamtumsatz von 933 Millionen Dollar.

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Zwar stiegen sowohl die Umsätze als auch die Betriebskosten im abgelaufenen Quartal um jeweils 9%, doch drückten einmalige Integrationskosten in Höhe von 17 Millionen Dollar auf den Gewinn. Dazu zählten vor allem die Kosten für die Übernahme der britischen Immobilienfirma King Sturge, die im Mai abgeschlossen worden war. JLL musste dazu bestehende Mietverträge vorzeitig auflösen, um Büroflächen an mehreren Standorten in der Region EMEA zusammenlegen zu können. Außerdem fielen in Zusammenhang mit der Übernahme Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 2 Millionen Dollar an.

Der Umsatz aus dem operativen Geschäft stieg in den Regionen Americas und EMEA, schrumpfte aber in Asien/Pazifik. Letzteres lag zum einen an rückläufiger Transaktionsaktivität in dieser Region, zum anderen war hier die Vergleichsbasis im Hotelgeschäft im Vorjahr relativ hoch gewesen.

Die gestiegenen operativen Kosten waren zu einem großen Teil der höheren Mitarbeiterzahl geschuldet – verursacht vor allem durch die Übernahme von King Sturge [King Sturge adé] – zum anderen den gestiegenen variablen Vergütungsbestandteilen im Transaktionsgeschäft. Da JLL im Vorfeld bekannt gegeben hatte, sein Aktienoptionsprogramm für Mitarbeiter auslaufen zu lassen, vielen hieraus zusätzliche Kosten von 4 Millionen Dollar an.

Blick auf Deutschland
Der Quartalsumsatz in Deutschland erhöhte sich um 12 Prozent (bzw. blieb in US-Dollar stabil) gegenüber dem Vorjahr. Der Halbjahresumsatz ist in Euro um 4 Prozent gestiegen bzw. in US-Dollar leicht rückläufig. Der Capital Markets Umsatz ist im Quartal kräftig um etwa ein Drittel gestiegen. Leicht gewachsen sind die Bewertungs- sowie Asset-, Property- und Shopping Center-Management Bereiche, sowie das Vermietungsgeschäft insgesamt. Der Bereich Industrievermietung verzeichnet aufgrund eines sehr starken Vorjahresquartals einen Umsatzrückgang um etwa ein Drittel. Das Corporate Solutions Geschäft hat sich im Quartal mehr als verdoppelt.