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Zinshäuser in Jena, Weimar und Erfurt

Jena: Starker Preisanstieg bei Anlageimmobilien

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Weimar: Attraktiver Standort für Erstkäufer
Die Stadt Weimar ist vorrangig bei lokalen Anlegern beliebt. Im Jahr 2014 betrug das durchschnittliche Objektvolumen pro Transaktion rund 474.000 Euro (2013: 364.300 Euro). Die Faktoren (bis 18,5) sowie die Mieten (bis 10,10 Euro/m²) sind in allen Lagen gestiegen. Insbesondere die Nachfrage nach unsanierten Anlageimmobilien ist hier hoch. Aufgrund der oftmals eher kleineren Objektgröße ist Weimar ein attraktiver Investitionsstandort, gerade für Erstkäufer. Dort werden überwiegend Objekte mit vier bis sechs Wohneinheiten und Kaufpreisen zwischen 300.000 bis 500.000 Euro angeboten. Interessante Anlageperspektiven für Investoren bietet das von Mehrfamilienhäusern dominierte Viertel Nordvorstadt. Hier wurde in den vergangenen Jahren viel saniert, was zu einer höheren Attraktivität der Lage, vor allem für Familien, geführt hat. Die Stadt hat diese Entwicklung durch die Ausweisung der Nordvorstadt als Sanierungsgebiet unterstützt und somit zusätzliche Anreize für Investoren geschaffen. Die Westvorstadt ist unter allen Bevölkerungsgruppen – dazu zählen auch Studenten – ein gefragtes Wohnquartier. So sind Investoren aufgrund der guten Vermietbarkeit von Wohnungen auch bereit, hier überdurchschnittliche Preise für ein solides Objekt zu zahlen.

Hohe Mieten und Faktoren in Jena
In Jena befindet sich mit der renommierten Friedrich Schiller-Universität die größte Hochschule Thüringens mit rund 20.000 Studenten. In 2014 sind die Mieten und Faktoren in allen Lagen teilweise deutlich angestiegen. Im Vergleich zu Erfurt und Weimar werden in Jena weiterhin die höchsten Mieten und Faktoren aufgerufen. „In der Spitze liegen die Mieten bei 12,10 Euro/m² und die Faktoren bei 19,8. Auffällig stark angestiegen ist zudem das durchschnittliche Objektvolumen pro Transaktion auf rund 965.000 Euro (2013: 592.600 Euro)“, so Stefan Oschinski, Bereichsleiter für Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial in Erfurt. Hintergrund ist der Handel mit überwiegend großvolumigen Objekten in den guten und sehr guten Lagen. Dennoch ist Jena auch für Anleger, die „nur“ einen mittleren sechsstelligen Betrag investieren möchten, ein interessanter Standort, da oftmals kleinere Anlageimmobilien auf den Markt kommen. Der Stadtteil Jena-West stößt aufgrund der Beliebtheit seitens der Mieter sowie der hohen Nachfrage durch die Nähe zur Universität bei Käufern auf großes Interesse. Zudem sind die Objekte in der durch gründerzeitliche Straßenzüge sowie historische Gebäude geprägten Lage überwiegend saniert. Auch die gute Verkehrsanbindung macht den Stadtteil attraktiv – vom Bahnhof Jena-West erreicht man in rund 15 Minuten Weimar und in 30 Minuten Erfurt.


*Bei Wohn- und Geschäftshäusern handelt es sich um Immobilien mit mindestens vier vermieteten Wohnungen, die im Besitz einer Privatperson, einer Erbengemeinschaft oder eines Unternehmens sind. Neben dem reinen Mehrfamilienhaus fallen unter den Begriff auch Mischobjekte, die gewerbliche Flächen enthalten, wie z.B. kleinere Ladenflächen im Erdgeschoss oder eine Arztpraxis. Der Anteil dieser Flächen erbringt jedoch weniger als 20 % der Nettokaltmiete, so dass der Wohncharakter dominiert. Synonyme in der Immobilienwirtschaft sind darüber hinaus Geschosshaus, Anlageimmobilie oder Zinshaus.