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JadeWeserPort: Gericht gibt grünes Licht für Tiefwasserhafen

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die Eilanträge gegen den sofortigen Vollzug des Planfeststellungsbeschlusses für den Bau des Container-Tiefwasserhafens JadeWeserPort in Wilhelmshaven abgelehnt. Diese Beschlüsse sind nach einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme des Gerichtes unanfechtbar. „Wir sind sehr glücklich, dass damit endlich Sicherheit für die Realisierung des JadeWeserPort’s geschaffen wurde“, so der Geschäftsführer der Realisierungsgesellschaft, Arbeit auf. Der Wettlauf gegen die Uhr zur möglichst frühzeitigen Inbetriebnahme des Hafens beginnt. . „Damit kann mit dem Bau des Hafens sofort begonnen werden“, so Werner weiter.

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Als einzige Auflage hat das Oberverwaltungsgericht entschieden, dass eine Schallschutzwand als Lärmschutz für ein an der Bahnstrecke vor dem Hafen liegendes Vogelschutzgebiet von europäischer Bedeutung errichtet werden muss. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion als Genehmigungsbehörde hatte der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft ein Wahlrecht zwischen dem sofortigen Bau der Schutzwand und einer Langzeitbeobachtung der schützenswerten Vogelarten eingeräumt.

Damit können die bauvorbereitenden landseitigen Arbeiten intensiviert werden, wobei die erforderlichen Rodungsarbeiten für die Verkehrsanbindungen bereits abgeschlossen sind. Gründungsmaßnahmen für die Straßenbrücke im Zuge der Terminalzufahrt beginnen in Kürze. Die wasserseitigen Baumaßnahmen starten mit der Vormontage der vier Kilometer langen Düker- und Schwimmleitungen für die Aufspülung der Flächen. Zeitgleich werden die nördlichen und südlichen Randdämme des Hafens hergestellt. Die Großgeräte für das Aufspülen der ca. 40 Mio. Kubikmeter Sand nehmen im Mai ihre Arbeit auf. Der Wettlauf gegen die Uhr zur möglichst frühzeitigen Inbetriebnahme des Hafens beginnt.