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Island-Investment schlägt sich auf die Neunmonatszahlen der Deutschen Hypo nieder

Die Deutsche Hypothekenbank, die Tochter der Nord/LB, kann das Vorsteuerergebnis aus dem Vorjahreszeitraum trotz eines gestiegenen Zins- und Provisionsüberschusses nicht erreichen. Grund für das schlechte Ergebnis ist die erforderliche Wertberichtigung eines Engagement der Deutschen Hypo in Höhe von 35 Mio. Euro bei einer isländischen Bank. Dieser Betrag musste um 75 % wertberichtigt werden und belastete das Ergebnis des Immobilienfinanziereres maßgeblich.

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Das Volumen des Hypothekenneugeschäfts belief sich auf gut 1,6 Mrd. Euro (- 23,4 %). Damit lag es zwar unter dem außergewöhnlich hohen Vorjahresergebnis von 2,1 Mrd. Euro, aber immer noch im Rahmen unserer Planungen für die ersten neun Monate. Der Bestand stieg um 637 Mio. Euro auf rund 9,2 Mrd. Euro.

Das Kapitalmarktgeschäft belief sich im Berichtszeitraum auf 1,6 Mrd. Euro (- 52,5 %) und ist angesichts des problematischen Marktumfeldes das Ergebnis unserer weiterhin gültigen vorsichtigen Investitionspolitik.

Das Refinanzierungsgeschäft litt unter einer marktweiten Stagnation. Dennoch konnte die Deutsche Hypo im Verlauf der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 3,4 Mrd. Euro emittieren, wobei 1,6 Mrd. Euro auf Pfandbriefprodukte entfielen, womit die Liquidität der Bank weiterhin gesichert ist.