Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Investorenwettbewerb gestartet

Stadt und Bahn stellen Qualifizierungsverfahren für den Investorenwettbewerb des Bahnhofsgebäude in Bad Homburg vor.

.
Wir informieren Sie per
E-Mail sobald es Neuigkeiten zu Ihrem Thema gibt.
Deutsche Bahn, Bad Homburg, Wettbewerb, Investoren, Vergabe, Bahnhof, Bad Nauheim

Bad Homburgs Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr, der Konzernbevollmächtigte der Bahn für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, und Susanne Kosinsky, Leiterin des Regionalbereichs Mitte, DB Station & Service AG, starteten heute im Rathaus der Stadt Bad Homburg einen gemeinsamen Investorenwettbewerb zur Weiterentwicklung des Bahnhofs Bad Homburg. In dem dabei vorgestellten Qualifizierungsverfahren werden die Details zum Projektablauf und die Termine und Fristen von der öffentlichen Bekanntmachung bis zur Vergabe geregelt.
Ziel des jetzt gestarteten Wettbewerbs ist es, das denkmalgeschützte Empfangsgebäude unter Berücksichtigung der verkehrstechnischen Belange und des städtebaulichen Umfelds zur Sanierung und Weiterentwicklung an einen Investor mittels Erbbaurecht zu vergeben. Aufgrund der zentralen Lage ist im Bahnhof neben den üblichen Angeboten für Fahrgäste wie Reisebedarf, Gastronomie und Einzelhandel auch eine Büro- und Wohnraumnutzung denkbar. Im Umfeld des Bahnhofs plant die Stadt Bad Homburg typische Kerngebietsnutzungen wie Hotel, Gastronomie, Kultur, Gesundheitswesen, Büro- und Schulungsräume.
Die Initiative zum Bau des Bad Homburger Bahnhofs ging im Jahr 1900 von Kaiser Wilhelm II aus, der in Bad Homburg seine Sommerresidenz hatte. Baubeginn war 1905, am 26. Oktober 1907 wurde der neue Bahnhof feierlich eröffnet. Bad Homburg erhielt damit direkte Zugverbindung nach Berlin und Anschluss an die sog. 'Bäderbahn' von Bad Nauheim über Bad Homburg nach Wiesbaden. Dr. Ursula Jungherr: 'Das Bahnhofsgebäude war einst das repräsentative Tor zum Fürstenbad. Heute liegt es zentral nahe der Innenstadt in einem der städtebaulich interessantesten Bereiche unserer Stadt.
Die sehr gut besetzten Gewerbebetriebe nördlich und südlich des Bahnhofs entwickeln sich weiter. Sie wachsen und die Stadt hat den Rahmen erarbeitet, damit ihr Gesicht in den kommenden Jahren moderner werden kann.' Dr. Klaus Vornhusen ergänzt: 'Dieser Bahnhof ist eng mit der Stadtgeschichte Bad Homburgs verbunden. Nach Abschluss von Investorenwettbewerb und Modernisierungsprozess sollte sich das historische Empfangsgebäude des Bahnhofs wieder ebenso gut in das moderne Stadtbild von Bad Homburg einfügen, wie zu Kaisers Zeiten in den Betrieb eines der damals wichtigsten Heil- und Kurorte Deutschlands.'
Heute passieren den Bahnhof Bad Homburg täglich 13.000 Reisende mit steigender Tendenz. Mit rund 1600 Quadratmetern nutzbarer Fläche - davon derzeit 235 Quadratmeter als gewerblich genutzte Flächen vermietet - liegt das denkmalgeschützte Objekt innerhalb eines zentralen Schwerpunktgebietes von aktueller und zukünftiger städtebaulicher Entwicklung. Der hochwertige Standort ist Drehscheibe und Verbindungsglied zwischen der nördlich angrenzenden Bad Homburger Innenstadt und dem südlich gelegenen Bad Homburger Büro- und Gewerbegebiet. 'Zusätzlich bildet der Bahnhof schon heute ein Scharnier zwischen dem modernen Wirtschaftsstandort Bad Homburg und der Region. Diese Aufgabe wird er in Zukunft noch stärker haben. Ich setze deshalb hohe Erwartungen in den Wettbewerb' betont Frau Dr. Jungherr.
Nächster Schritt im Investorenwettbewerb ist die Ausgabe der Unterlagen für die Bewerbung am Investorenwettbewerb am 31. Januar 2006. Durch den Bewerber ist ein Projektablauf bis zur Fertigstellung darzustellen. Neben dem zeitlichen Rahmen sind hierzu auch die einzelnen Schritte zu erläutern und es soll dargelegt werden, welche vergleichbaren Projekte, insbesondere Investorenmodelle, der Bewerber bislang umgesetzt hat. Die Abgabefrist für die Bewerbung ist der 15. März 2006.
Die Wettbewerbsbetreuung wird vom Unternehmensbereich DB Station & Service, Regionalbereich Mitte, Abteilung Projektentwicklung übernommen. Dort stehen den Wettbewerbsinteressenten Frau Raphaelle Bianchi (Tel: 069 265-45323) und Herr Peter Wöste (Tel: 069 265–45345) als fachliche Ansprechpartner zur Verfügung.
Fotos: Deutsche Bahn AG