Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Investmentvolumen für Hotels in Deutschland knackt 2011 Milliardengrenze

Nach Angaben des Immobiliendienstleistungsunternehmens CB Richard Ellis wurden 2010 rund 890 Millionen Euro in Hotelimmobilien in Deutschland investiert. In dieser Summe sind auch Transaktionen von unter zehn Millionen Euro und kleine Projektentwicklungen berücksichtigt worden. Damit lag das Niveau im langfristigen Mittel vor den Boomjahren 2006 und 2007. Die Rückkehr internationaler Investoren trug maßgeblich zur Marktbelebung 2010 bei. Auf Käuferseite wurden Portfolio-Transaktionen ausschließlich von ausländischen Investoren durchgeführt, inländische Investoren waren vor allem im Zwei- und Drei-Sterne-Segment aktiv. Für das aktuelle Jahr rechnet CB Richard Ellis mit einem erhöhten Transaktionsvolumen von mindestens einer Milliarde Euro.

.

Der deutsche Tourismus und Hotelmarkt werde von positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Hotelbetriebsergebnisse bestimmt, berichtet das Unternehmen. Mit 380,3 Millionen Übernachtungen in den deutschen Beherbergungsbetrieben 2010 sei ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zu 2009 und zugleich der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen 1992 registriert worden. Erstmalig seit 2006 wurde im deutschen Gastgewerbe wieder ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr erzielt. Der Umsatz stieg nominal um 2,2 Prozent. Hotels, Gasthöfe und Pensionen steigerten die Umsätze dabei um 6,9 Prozent. Alle fünf wichtigen Stadtmärkte in Deutschland erzielten eine Erholung gegenüber dem Krisenjahr 2009.

München
Die bayerische Landeshauptstadt München verzeichnete mit einem Plus von 29 Prozent gemäß Vergleichszahlen von STR Global das stärkste Wachstum im Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR-Revenue per Available Room) aller wichtigen europäischen Städte und erreicht einen Wert von 82 Euro. In den Bereichen Auslastung (71,3 Prozent), Durchschnittszimmerrate (115 Euro) und RevPAR belegt München in Deutschland den ersten Rang. Die meisten sich in der Planung befindenden Hotels liegen außerhalb der Innenstadt.

Berlin
In Berlin stiegen die Logisumsätze um durchschnittlich zwölf Prozent. Mit einer durchschnittlichen Zimmerbelegung von 69 Prozent, einer niedrigen Durchschnittszimmerrate von 87 Euro und den im Städtevergleich niedrigsten RevPAR von 60 Euro bleibt die Stadt dennoch Schlusslicht der deutschen Schlüsselmärkte. Mit etwa 7.000 Hotelzimmern im Bau beziehungsweise in Planung wird der Hotelmarkt auch in Zukunft von starkem Wettbewerb geprägt sein.