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Münchner Investmentmarkt zeigte sich 2010 deutlich erholt

Nach zwei Jahren der Krise zeigte der Münchner Investmentmarkt im Jahr 2010 eine deutliche Trendwende. Das Transaktionsvolumen lag im Münchner Stadtgebiet bei rund 1,6 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Nachfrage in München galt insbesondere den Büroimmobilien. Die Haupt-Nachfrager waren Immobilienfonds. Dies sind Ergebnisse aus dem Investmentmarktbericht München des Bankhauses Ellwanger & Geiger, das für 2011 einen weiteren Anstieg des Transaktionsvolumens erwartet.

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„Insbesondere der Jahresbeginn sei sehr umsatzstark gewesen“, meldet das Bankhaus. Allein im ersten Quartal seien schon fast 700 Millionen Euro investiert worden, was im Wesentlichen auf dem Verkauf des Siemens-Areals in München-Neuperlach für rund 330 Millionen Euro zurückzuführen sei. Von den insgesamt 63 Transaktionen im Stadtgebiet München lagen die meisten laut Analyse im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Für das Jahr 2011 rechnet Ellwanger & Geiger mit einem weiteren Anstieg des Transaktionsvolumens auf 1,75 bis zwei Milliarden Euro.

Büroimmobilien lagen mit einem Anteil von 34 Prozent am Transaktionsvolumen im Fokus der Investoren. Dahinter rangierte die Nutzungsart Wohnen mit rund 21 Prozent Anteil an den Gesamtinvestitionen, gefolgt von den Geschäftshäusern mit einem Anteil von rund 19 Prozent. Mit einem Beitrag von rund 41 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen waren Immobilienfonds die stärkste Käufergruppe. Auf den Plätzen zwei und drei folgten semi-institutionelle Investoren und Projektentwickler. Ausländische Investoren zeigten insbesondere im vierten Quartal eine hohe Investitionstätigkeit.