Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Investmentmarkt Düsseldorf: Transaktionsvolumen von 2,2 Mrd. Euro in 2007

Zu Jahresanfang 2008 hat Jones Lang LaSalle einen Bericht über die Entwicklung des Düsseldorfer Investmentmarktes in 2007 und Tendenzen in 2008 vorgelegt. Nachfolgend die wichtigsten Highlights:

.

Mit einem Transaktionsvolumen (ohne Wohnimmobilien und ohne Portfoliotransaktionen) von 2,2 Mrd. Euro wurde 2007 ein Allzeithoch erzielt.

Während 2006 hauptsächlich drei große Deals deutlich jenseits der 100 Mio. Euro-Marke den Markt dominierten, sorgten 2007 viele Einzeltransaktionen im zweistelligen Bereich zwischen 10 und 100 Mio. Euro für eine außergewöhnliche Dynamik: allein 60 % des Transaktionsvolumens entfielen 2007 auf diese Kategorie.

Eine auch insgesamt deutlich höhere Anzahl an Transaktionen (+ 60 % gegenüber dem Vorjahr) macht klar, dass Kapital und Objekte zur Verfügung standen und dass Immobilien an erstklassigen Standorten ein global begehrtes Produkt und eine gesuchte Asset Allocation sind.

Mehr als die Hälfte des Transaktionsvolumens (rund 1,24 Mrd. Euro) basiert auf dem Engagement ausländischer Investoren. Der Großteil dieser internationalen Investoren sind mittel- bis langfristig orientierte Asset/ Funds Manager und im Ausland börsennotierte REITs.

Deutsche Investoren investierten 2007 wieder vermehrt im eigenen Land und damit auch in Düsseldorf. Immerhin knapp 39 % des Transaktionsvolumens (43 % der Anzahl aller Transaktionen) entfielen auf deutsche Investoren (2006: 14 % des gesamten Transaktionsvolumens).

Auf Käuferseite waren die Top 3: Asset/Funds Manager (700 Mio. Euro), Immobilien AGs (510 Mio. Euro) und Entwickler (400 Mio. Euro).

Auf Verkäuferseite blieb es bei der Dominanz deutscher Eigentümer. Sie veräußerten Objekte in einer Größenordnung von 1,2 Mrd. Euro. Vor allem Projektentwickler, Asset/Funds Manager und Behörden trennten sich 2007 von Teilen ihres Immobilienvermögens.

Bei rund zwei Drittel aller Transaktionen handelte es sich um Investitionen in die Assetklasse Büroimmobilie. 2007 legte ihr Volumen um bemerkenswerte 74 % auf 1,38 Mrd. Euro zu (2006: 790 Mio. Euro). Mit rund 400 Mio. Euro und einem Anteil von 18 % erwiesen sich Hotelimmobilien als zweitstärkste Assetklasse.

Die Netto-Anfangsrendite für Prime-Büroimmobilien in bester Lage hat Mitte 2007 den Tiefpunkt durchschritten. Nach 5,5 % Ende 2004, 5 % Ende 2006, erreichte sie im zweiten Quartal 2007 mit 4,5 % den niedrigsten Stand (vereinzelt sogar noch darunter) und ist seitdem wieder auf 4,65 % gestiegen – Tendenz weiter zunehmend.

Aufgrund der anhaltenden Engpässe an den Finanzmärkten und der daraus resultierenden Verteuerung der Finanzierungskosten wird für 2008 ein Rückgang der Investitionsaktivitäten erwartet. Das Investitionsvolumen dürfte sich unterhalb von 1,5 Mrd. Euro bewegen. Portfolio-Bereinigungen dürften ein Thema sein. Auf der Verkäuferseite wird sich generell eine Trendwende vollziehen hin zu mehr ausländischen Playern. Deutsche Investoren und eigenkapitalstarke ausländische Investoren zeigen sich verstärkt auf der Käuferseite.