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Investmentmarkt auf Rekordkurs

12,13 Mrd. Euro wurden im ersten Quartal 2007 bundesweit in Gewerbeimmobilien angelegt. Damit ist der Investmentmarkt auf Rekordkurs und übertrifft das bereits sehr gute Vorjahresergebnis noch einmal um gut 20 Prozent. Inklusive Wohnportfolios und Non-Performing Loans wurden von Januar bis März sogar rund 17,1 Mrd. Euro investiert. Dies ergibt eine Analyse von Atisreal, Deutschlands führendem Berater für Gewerbeimmobilien.

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An den insgesamt 12,13 Mrd. Euro, die in gewerbliche Immobilien angelegt wurden, hatten Portfolioverkäufe einen Anteil von 6,83 Mrd. Euro (56 %) und Einzeltransaktionen von rund 5,3 Mrd. Euro (44 %). „Bemerkenswert ist, dass Einzeldeals erheblich an Bedeutung gewonnen haben und das Ergebnis nicht mehr so stark von Portfolios dominiert wird wie 2006“, betont Piotr Bienkowski, Geschäftsführer von Atisreal Deutschland. Betrachtet nach der Verteilung auf die einzelnen Objektarten liegen Bürohäuser an der Spitze (gut 48 %), gefolgt von Einzelhandelsimmobilien (knapp 21 %). Auf die Sammelkategorie der sonstigen gewerblichen Immobilien (wie Hotels, Gesundheits- und Freizeitimmobilien) entfallen über 28 Prozent. Logistikimmobilien waren mit rund 3 Prozent am Gesamtumsatz beteiligt.

Portfolioinvestments
Von den 6,83 Mrd. Euro, die in gewerbliche Portfolios investiert wurden, waren gut 3,03 Mrd. Euro (44 %) Büro- und 1,22 Mrd. Euro (18 %) Einzelhandelspakete. Mit Logistikportfolios wurden etwa 210 Mio. Euro (3 %) umgesetzt. Auffällig ist, dass rund 2,37 Mrd. Euro (35 %) in sonstige Immobilienklassen (insbesondere Hotels, Gesundheitsimmobilien sowie Industrie- und Gewerbeparks) angelegt wurden. „Im weiteren Jahresverlauf werden noch eine Reihe größerer Portfolios veräußert, die den Investmentumsatz stark steigen lassen werden“, ist sich Bienkowski sicher.

Einzelinvestments
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt haben die Einzeltransaktionen mit insgesamt 5,3 Mrd. Euro (plus 72 %). „Insbesondere in Vorzeigeimmobilien, wie das WestendDuo in Frankfurt oder die Maximilianhöfe in München, wurde umfangreich investiert. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen“, unterstreicht Bienkowski. Am meisten angelegt wurde in Bürohäuser (2,81 Mrd. Euro, 53 %), und Einzelhandelsimmobilien (1,3 Mrd. Euro, 25 %). Auf den weiteren Plätzen folgen Entwicklungsgrundstücke (368 Mio. Euro, 7 %) sowie Hotels (307 Mio. Euro, 6 %).

Investmentumsatz an den sechs wichtigsten Standorten
An den sechs wichtigsten deutschen Investmentstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München wurden im ersten Quartal 2007 rund 5,24 Mrd. Euro investiert – ganze 91 Prozent mehr als im Vorjahr. Hamburg belegt Rang eins mit einem Transaktionsvolumen von 1,29 Mrd. Euro (plus 26 %); rund die Hälfte dieses Umsatzes entfallen auf den Verkauf des Becken-Portfolios. Auf den weiteren Plätzen folgen Berlin mit 1,23 Mrd. Euro (plus 247 %) und München mit 1 Mrd. Euro (plus 83 %). Aber auch in Frankfurt (986 Mio. Euro, plus 129 %) und Düsseldorf (413 Mio. Euro, plus 650 %), wurde erheblich mehr investiert als in den ersten drei Monaten 2006. Lediglich in Köln wurde bislang etwas weniger umgesetzt als im Vorjahr (316 Mio. Euro, minus 6 %). „Das Ergebnis des ersten Quartals bestätigt unsere Prognose eines weiterhin sehr starken Investmentmarktes. Dabei haben Einzelinvestments in hochwertige Top-Objekte einen immer höheren Anteil am Gesamtumsatz“, fasst Piotr Bienkowski zusammen.