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Interview mit Paul Achleitner, dem Finanzvorstand der Allianz SE

Die neue Allianz Investment Management Munich bündelt die Investmentaktivitäten der Allianz Gesellschaften. Interview mit Paul Achleitner, dem Finanzvorstand der Allianz SE.

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In München entsteht eine neue Einheit, die Allianz Investment Management Munich. Was ist die Aufgabe dieser neuen Einheit?
Paul Achleitner: Hintergrund dafür ist, dass unsere "Sustainability" Projekte klar gezeigt haben, dass wir auch auf der Investmentseite starkes Verbesserungspotential im Vergleich zu "Best Practice" haben.

Diese neue Einheit ist somit eines von insgesamt drei regionalen Investmentzentren, die wir derzeit in Europa etablieren: München, Mailand und Paris. Darüber hinaus planen wir zwei weitere, eines in Singapur für die Region Asien-Pazifik und eines in Minneapolis für Nord- und Südamerika.

Früher waren wir in unseren Investmentaktivitäten vollständig dezentral organisiert. In dieser Aufstellung konnten wir die Vorteile, die ein globales Netzwerk gerade bei den Investitionen hat, nie voll ausspielen. Daher wollen wir die Kompetenzen der Gruppengesellschaften auf diesem Gebiet künftig bündeln.

… und was heißt das für die Investment-Aktivitäten in München?
Achleitner: In München führen wir die Investmenteinheiten der ADAG und die Investmenteinheiten der Allianz Holding unter dem Dach der neuen Gesellschaft AIM SE zusammen. Diese wird auch die Verantwortung für die Investmentaktivitäten einer Reihe von anderen Gruppengesellschaften übernehmen, unter anderem von Österreich und der Schweiz.

Die Geschäftsführung wird aus Karl-Hermann Lowe, Helmut Wimmer und Bernd Gutting bestehen, die alle über substantielle Erfahrung in diesem Bereich verfügen. Zusammen wird es Ihnen gelingen – da bin ich mir sicher – den bisher schon sehr starken Track Record im Bereich Investment noch zu verbessern.

Heißt das, dass die Ergebnisse aus Investmentaktivitäten Ihrer Gruppengesellschaften künftig nicht mehr dort verbucht werden?
Achleitner: Die Ergebnisse der Investmentaktivitäten bleiben in den Bilanzen der jeweiligen Gruppengesellschaften. Auch bleiben die Standorte erhalten; die Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaften sind weiterhin für die Ergebnisse ihrer Gesellschaft verantwortlich. Das Grundprinzip heißt "Outsourcing" innerhalb der Allianz Gruppe. De facto wird das Investmentgeschäft an Experten delegiert, ohne dass sich dadurch die Gesamtverantwortung ändert.

Was wollen Sie damit erreichen?
Achleitner: Wir fördern die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. So wird es künftig für alle Gesellschaften einfacher, auf diesem Gebiet das hohe Niveau der Gruppe zu erreichen und überzeugende Lösungen aus erfolgreichen Gruppengesellschaften für die eigenen Aktivitäten zu übernehmen. Das verstehen wir unter "best practice wird common practice."

Darüber hinaus sind wir in der neuen Aufstellung ein noch attraktiverer Arbeitgeber für Investment-Professionals. Wir bieten ihnen ein gutes Umfeld für ihre Entwicklung und auch für anspruchsvolle Karriereziele.

Welche Gesellschaften beteiligen sich an dieser gemeinsamen Initiative?
Achleitner: Vorbehaltlich rechtlicher und regulativer Einschränkungen beziehen wir alle unsere Versicherungsgesellschaften in diesen Verbund ein.


Diese Aussagen stehen, wie immer, unter dem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen.
Die hier dargestellten Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.Keine Pflicht zur Aktualisierung
Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Das Interview führte allianz.com News