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Internationaler Investor erwirbt Immobilienpaket in Ostdeutschland

Aengevelt hat im Exklusivauftrag aus einem internationalen Versicherungsportfolio ein Paket mit mehreren Büro- und Geschäftshäusern in den Neuen Bundesländern für einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag an einen internationalen, in Deutschland umfassend tätigen Investor mit skandinavischem Background vermittelt.

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Dieser Erwerb im Rahmen der MIPIM bestätigt einmal mehr den von Aengevelt bereits seit längerem beobachteten Trend eines gestiegenen Nachfrage-Interesses in- und ausländischer Investoren in Ostdeutschland. Dazu Annett Lorenz-Kürbis (37, Bild l.), Niederlassungsleiterin von Aengevelt Magdeburg, die den Abschluss verantwortlich betreut hat: „Unser Haus beobachtet in den neuen Bundesländern eine deutlich steigende Investoren-Nachfrage: 2006 hat sich das Transaktionsvolumen für Asset-Deals allein in den ostdeutschen Investmentmärkten Dresden, Leipzig, Magdeburg, Rostock sowie Berlin im Vergleich zum Vorjahr um zwei Drittel erhöht“ und führt weiter aus: „Investoren verfolgen hier die klare Strategie der Risiko-Minimierung bei gleichzeitiger Ertrags-Optimierung, denn die Renditen liegen in der Regel 1 bis 2 Prozentpunkte über vergleichbaren Objekten in Westdeutschland.“

Das Interesse gilt, so Lorenz-Kürbis, lukrativen Wohninvestments und Einzelhandelsimmobilien vom klassischen Geschäftshaus bis zu Fach- und Discountmärkten. In der jüngsten Vergangenheit beobachtet Aengevelt zudem eine deutliche Umsatzbelebung in den Segmenten Büro, Logistik sowie Hotels.

Dabei konzentriere sich die Nachfrage nicht mehr nur auf die genannten Immobilien-Zentren. Beispielsweise erwarb eine internationale Investorengruppe durch Vermittlung von Aengevelt für nahezu 30 Millionen Euro ein Fachmarktzentrum mit mehr als 40.000 m² Mietfläche in einer Kleinstadt im Harz mit rund 20.000 Einwohnern. Folgt dem „stupid German money“ in London nun etwa „stupid foreign money“ bei uns?
„In der Regel nein“, so Lorenz-Kürbis und führt weiter aus: „Im genannten Beispiel bedient die Liegenschaft – anders als in vielen Metropolen und Ballungszentren - nahezu konkurrenzlos die Nahversorgungs- und Einkaufsfunktionen eines Einzugsgebietes von 150.000 Menschen. Gleichzeitig erfreut sie mit einer um 1,5 Prozentpunkte höheren Rendite.“

Diese Nachfrage-Entwicklung wird sich nach Ansicht von Annett Lorenz-Kürbis noch verstärken, wenn weiter steigende Kaufpreismultiplikatoren oder Zinsen die bislang in westdeutschen Metropolen erzielbaren Leverage-Effekte relativieren. Lorenz-Kürbis: „Dann ist ein zusätzlicher Nachfrageschub für die neuen Bundesländer zu erwarten.“