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Internationale Aberdeen-Gruppe jetzt auch in Deutschland

Die internationale Investmentmanagement-Gruppe Aberdeen tritt jetzt mit ihrer neuen Tochtergesellschaft Aberdeen Property Investors Deutschland GmbH, Köln, auf dem deutschen Kapitalanlagemarkt an. Aus Anlass der heutigen Pressekonferenz in der Frankfurter Börse erklärte Andrew Laing (Bild 1, l.), Chief Operating Officer der an der Londoner Börse gelisteten Aberdeen Asset Management plc., dass sein Konzern Deutschland als zentralen Standort für die aktuelle strategische Expansion in Europa ansehe. Andrew Laing: „Deutschland ist der wichtigste Kapitalanlagemarkt in Europa. Wir vertrauen fest auf die weitere wirtschaftliche Erholung Deutschlands.“

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„Ein entscheidender Grund für unsere Präsenz in Deutschland ist die steigende Nachfrage deutscher Kapitalanleger nach Ertragsstarken ausländischen Immobilieninvestitionen“, erklärt Bernd Essler (Bild 2, l.), Geschäftsführer der Aberdeen Property Investors Deutschland GmbH. Mit dem neuen Büro bietet Aberdeen jetzt deutschen Privatanlegern geschlossene Immobilienfonds und institutionellen Investoren offene Fonds an. „Unser Anlageschwerpunkt liegt auf gewerblich genutzten Immobilien an international bedeutenden Standorten in den Benelux-Ländern und den nordischen Regionen", beschreibt Essler, zuletzt Direktor für das Immobiliengeschäft im Privatkundenbereich des Kölner Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA, seine Strategie.

Der erste geschlossene Aberdeen-Fonds für deutsche Privatanleger ist eine Büroprojektentwicklung im Herzen des niederländischen Dienstleistungszentrums Hertogenbosch. Anfang dieses Jahres hat die Gesellschaft den 31.200 m² großen Komplex erworben. Die Bauarbeiten stehen vor dem Abschluss. Ende 2006 bezieht Essent B.V., der größte niederländische Energieversorger, die Büros. Der Fonds wird im Januar 2007 platziert. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro und wird jährlich rund sechs bis sieben Prozent ausschütten.

Für institutionelle Anleger bietet Aberdeen Property Investors Deutschland GmbH über ihre luxemburgische Schwestergesellschaft Aberdeen Property Investors Luxembourg S.A. besonders günstige Rahmenbedingungen für moderne, steueroptimierte Fonds wie beispielsweise ein attraktives Doppelbesteuerungsabkommen und einen hoch entwickelten Investmentmarkt. Der Aberdeen Property Nordic Fund I, den Aberdeen in Deutschland anbietet, investiert in Gewerbeimmobilien in den nordischen Ländern. In den kommenden drei Jahren wird der Fonds 400 Millionen Euro mit Fokus auf Büro- und Einzelhandelsimmobilien investieren. Angestrebt ist eine jährliche Rendite vor Steuern zwischen 7 und 8 Prozent. Rendite wird hier verstanden als „total return“ aus laufenden Nettoeinnahmen vor Steuern zuzüglich eingetretener Wertveränderung.

Die deutschen Anleger profitieren vom umfangreichen Know How der Aberdeen-Gruppe. Die Aberdeen Asset Management in London ist mit einem Volumen von 101,7 Milliarden Euro eine der größten Asset-Managementgesellschaften weltweit. Die Aberdeen Property Investors Holding AB, Stockholmer Muttergesellschaft der Aberdeen Property Investors Deutschland GmbH, zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund 9,1 Milliarden Euro zu den größten Immobilieninvestment-Gesellschaften in Europa. Schon jetzt vertrauen institutionelle Investoren in Deutschland auf das Aberdeen-Know How, darunter Allianz und DB Real Estate.

Bis Ende 2006 soll die Kölner Niederlassung weitere Aufgaben als Transaktions- und Vermögensmanager für ausländische Investoren in Deutschland wahrnehmen und so ihr Geschäft erweitern. Intensiv prüft das Team um Bernd Essler derzeit Investitionen auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt, auf dem sich eine deutliche Erholung abzeichnet. Nach einer Studie der Aberdeen-Europa-Research-Abteilung werden die jährlichen Renditen (laufende Einnahmen vor Steuern und eingetretene Wertveränderung) auf dem deutschen Büromarkt auf durchschnittlich 4,7 Prozent steigen. Zwischen 2001 und 2005 hatte die Rendite lediglich bei durchschnittlich 2,5 Prozent gelegen.