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Inter Ikea: Hotels und Studentenwohnheime am Start

Ikea weitet seine Geschäftsbereiche deutlich aus. Die Schwestergesellschaft Inter Ikea plant europaweit die Eröffnung von Billighotels und Studentenwohnheimen.

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Laut Medienberichten sucht die Schwester von Ikea für den Auftakt der geplanten Budget-Design-Hotelkette bereits intensiv nach Partnern, geeigneten Standorten und passenden Grundstücken. Geplant ist langfristig in allen wichtigen deutschen Städten vertreten zu sein. Interessant seien vor allem Grundstücke ab 2.500 m². Insgesamt werden in Europa bis zu 100 Hotels geplant, die erste Eröffnung in Deutschland sei für 2013 anvisiert.

Neben dem Hotelsegment, will sich Inter Ikea aber auch einen Marktanteil in der sich gut entwickelnden Assetklasse „Studentisches Wohnen“ sichern. Bei der Entwicklung von Studentenwohnheimen setzt das Unternehmen auf ein „intelligentes Nutzungskonzept“. Dabei sollen auf kleinem Raum möglichst viele Funktionen zur Verfügung stehen. Im Klartext sollen so 15,5 m² pro Raum, geführt unter der Marke Ulito, mit 500 bis 700 Wohneinheiten in jedem Gebäude entstehen. Damit können die akademischen Nachwuchskräfte demnächst nicht nur ihre Einrichtung bei Ikea beziehen, sondern auch die passenden vier Wände dazu.

Die neue Tochtergesellschaft der Inter Ikea, die LandProp, halte derzeit Ausschau nach attraktiven Standorten. Interessant seien dabei vor allem Flächen in direkter Nähe zu großen Universitäten. Allerdings sollen in diesem Segment bereits weitreichendere Pläne vorliegen, wie viele Studentenwohnheime es dann letztendlich werden, bleibt abzuwarten. Das Deutsche Studentenwerk dominiert den deutschen Markt. Zudem sind in den letzten Monaten in vielen Universitätsstädten zahlreiche private Anbieter an den Start gegangen, um die wenigen Lücken in diesem Nischenmarkt zu schließen.

Neben den neu angekündigten Segmenten ist LandProp aber auch in anderen Bereichen bereits sehr aktiv. In einem ehemaligen Londoner Industriegebiet entwickelt das Unternehmen mehr als 1.000 Wohnungen, Büros sowie ein Hotel und weitere Gewerbeeinheiten. Ziel ist es, einen ganzen Stadtteil zu entwickeln. Der zuständige Manager Harald Müller deutete in diesem Zusammenhang an, dass dafür auch mögliche Standorte in Deutschland verfügbar wären.