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INREV lanciert Verzeichnis für nicht börsennotierte Immobiliendachfonds

INREV hat ein Verzeichnis für nicht börsennotierte Immobiliendachfonds lanciert, das erstmals einen umfassenden Überblick über diese sich rasch entwickelnde Sparte in der Welt des Immobilieninvestments bietet.

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Das Verzeichnis enthält 36 Dachfonds mit einer gesamten Target Equity von annähernd 10,9 Mrd. Euro. Für sechs dieser Fonds ist keine Target Equity angegeben, weshalb INREV den finanziellen Umfang der Datenbank auf 12 Mrd. Euro schätzt. INREV geht außerdem davon aus, dass die Datenbank 80 % des Marktes in Europa und die Mehrheit der asiatischen Dachfonds abdeckt; allerdings könnte die Zahl der Fonds in den USA wesentlich höher sein.

Von diesen 10,9 Mrd. Euro entfallen etwa 68 % bzw. 7,4 Mrd. Euro auf Europa, 17 % bzw. 1,8 Mrd. Euro beziehen sich auf Asien, während 4 % bzw. 0,4 Mrd. Euro auf Investitionen in US-Immobilien entfallen. Der Rest betrifft Australien oder Fonds in einzelnen Ländern.

„Die Mehrheit der Dachfonds, die wir bis jetzt in der INREV-Datenbank erfasst haben, entfällt wie erwartet auf Europa, doch auch in Asien ist ein kräftiges Wachstum zu verzeichnen. Das beweist, dass der Investmentmarkt in Asien sprungartig die historischen Entwicklungen in Europa nachholt. Anders als in Europa, wo auf das Aufkommen der zugrunde liegenden, nicht börsennotierten Immobilienfonds die Dachfonds folgten, entwickeln sich auf diesen aufstrebenden Märkten beide Fondsarten parallel“, erläuterte Andrea Carpenter, die Forschungsleiterin von INREV.

„Die asiatischen Dachfonds sind tendenziell kleiner, aber die Geschwindigkeit, mit der sie wachsen, ist für einen so jungen Markt beeindruckend“, fügte sie hinzu.

Etwa 29 der im Verzeichnis aufgeführten Fonds stehen ausschließlich institutionellen Anlegern offen, die restlichen sieben stehen sowohl institutionellen als auch Privatanlegern offen. Von den insgesamt 36 Dachfonds sind derzeit elf für Investoren geschlossen, während die übrigen 25 noch offen sind.

Die befristeten Dachfonds belaufen sich auf 22, die unbefristeten auf 14. Durchschnittlich haben sie in zehn Unterfonds investiert, der anvisierte Mittelwert liegt allerdings bei 14 Investitionen.

Die Büroimmobiliensparte ist der beliebteste Investmentbereich und macht 36 % der gesamten im Verzeichnis enthaltenen Fonds aus, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien mit 30 %, Industrie- und Logistikimmobilien mit 18 %, Wohnimmobilien mit 9 % und sonstigen Immobiliensparten mit 7 %.

Bei der Anzahl der lancierten Fonds seit dem ersten im Jahr 2003 (2004: 4, 2005: 6, 2006: 10) ist ein stetiger Anstieg zu verzeichnen, der in diesem Jahr mit 14 lancierten Fonds seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Bis jetzt wurde ein Dachfonds, der 2008 lanciert werden soll, im Verzeichnis berücksichtigt.

Die durchschnittlich angestrebte interne Verzinsung beträgt 12,1 % und leitet sich aus den unterschiedlichen Investmentstilen der Unterfonds ab, in die investiert wird. Von der gesamten Target Equity in Dachfonds, für die Manager ihre Investmentstrategien angekündigt haben, entfallen 3 Mrd. Euro auf Core Funds und 5,3 Mrd. Euro auf Value-added Funds; weitere 2,1 Mrd. Euro werden in Opportunity Funds investiert.

Die durchschnittliche Fremdkapitalaufnahme der Unterfonds in den Portfolios beträgt 56,5 %, aber eine zusätzliche Fremdfinanzierung auf Dachfondsebene wurde nur für sechs Fonds im Verzeichnis angegeben.

„Für große, institutionelle Anleger, die beabsichtigen, auf Nischenmanager zuzugreifen, oder kleine und mittelgroße Rentenkassen, die zum ersten Mal auf einer diversifizierten Grundlage an den Markt gehen, können diese Fonds eine attraktive Investmentoption darstellen“, stellte Lisette van Doorn, CEO von INREV, abschließend fest.