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"Industriestandort Wolfgang": Teil Eins des Masterplanes

Das erste Rahmenkonzept für den dreistufigen Masterplan "Industriestandort Wolfgang" liegt vor. Im Fokus steht zunächst der Siemens-Technologiepark, der zu einem offenen Industriepark weiterentwickelt werden soll. Oberbürgermeister Claus Kaminsky stellte die Vorlage mit dem Konzept, das von der Firma "AST - Angewandte Stadtforschung Steinebach GmbH" im Auftrag der Stadt erstellt wurde und Grundlage für die Bebauungsplanung sein soll, am Montag der Öffentlichkeit vor.

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"Wenn die räumlichen Bedingungen für eine qualitative und quantitative Expansion gegeben sind", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky, "ist der Siemens-Technologiepark als zukunftsfähiger Arbeitsplatzstandort gesichert." Der rund 20 Hektar große Siemens-Technologiepark ist geprägt von kleinteiligen Unternehmensansiedlungen unterschiedlicher Branchen, Betriebsformen und -größen. Eine städtebauliche Ordnung und ein zielgerichtetes Entwicklungskonzept für die Erschließungs- und Nutzungsstruktur fehlten bisher.

Die Voraussetzungen für eine Vernetzung mit dem Industriepark Wolfgang und den südlich angrenzenden Konversionsflächen, die nach dem Abzug der US-Armee genutzt werden können, sind gut, haben die Planer festgestellt. Sie konnten auf einer Bestandsanalyse aufbauen, um ein städtebauliches Konzept zu entwickeln, das auch die Aspekte des Umweltschutzes nicht außer acht lässt. Zu den Inhalten gehören die verkehrliche Erschließung, die Baustrukturen, die Nutzungsverteilung und die Freiräumbezüge sowie die relevanten Umweltanforderung wie zum Beispiel die Geräuschimmission.

Das Planungsbüro schlägt ein ringförmiges Straßensystem vor, das auch Teile des Industrieparks Wolfgang umfasst. Vorhandene Fahrbahnen sollten genutzt werden, auch um den Grad zusätzlicher Flächenversiegelung gering zu halten. Der Plan sieht vor, die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr zu erhalten sowie nahegelegene Grünräume sowie Rad- und Fußwege über Flächen innerhalb des Gebietes nach außen zu vernetzen.

Für Oberbürgermeister Claus Kaminsky bietet gerade der Siemens-Technologiepark mit seiner Verkehrsanbindung an die nahe Autobahn, die innere Straßenführung, die großen Freiflächen und die teilweise bereits sanierten Böden besondere Chancen für Synergien im Kontext mit dem Industriepark Wolfgang und den Konversionsflächen.

"Am Ende des Prozesses", so Kaminsky, "werden wir die drei Teilrahmenpläne mit ihren jeweiligen Charakteristika in einen großen, zukunftsweisenden Masterplan zusammenführen, in dem städtebauliche, wirtschaftliche und ökologische Aspekte ebenso berücksichtigt werden wie Fragen des demografischen Wandels."