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InCity Immobilien AG - Gesamtleistungen mehr als verdoppelt

Die InCity Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 12,7 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung um rund 80% gegenüber dem Vorjahreswert von 7,1 Mio. Euro auf Proforma-Basis. Die der Summe aus Umsatz und Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen entsprechenden Gesamtleistungen der Unternehmensgruppe wurden im selben Zeitraum um 16,4 Mio. Euro auf 28,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Bereinigt um die Kosten des Börsengangs in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro verbesserte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den ersten sechs Monaten im Vergleich zur Vorjahresperiode um 26% auf rund 2,8 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich im Berichtszeitraum bereinigt um die IPO-Kosten auf 2,8 Mio. Euro nach 2,3 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2006. Nach Zinsen und Steuern ergab sich ein bereinigter Periodenüberschuss in Höhe von 1,7 Mio. Euro und damit ein Plus von rund 30% gegenüber dem ersten Halbjahr 2006.

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Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtszeitraum deutlich auf 48,4 Mio. Euro. Per 31. Dezember 2006 hatte die Summe der Vermögenswerte bei 30,6 Mio. Euro gelegen. Die liquiden Mittel beliefen sich am 30. Juni 2007 auf rund 5,5 Mio. Euro und lagen damit klar über dem Stand zum Jahresende 2006.

Zum Stichtag 30. Juni 2007 beschäftigte die InCity Gruppe 36 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Ende des ersten Halbjahres 2006 erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um neun. Im ersten Halbjahr 2007 wurde mit dem Leiter für das Finanz und Rechnungswesen/Controlling ein neuer Mitarbeiter eingestellt, ansonsten blieb der Personalbestand gegenüber dem Jahresende 2006 unverändert.

Ausweitung der Aktivitäten in bestehenden Märkten und neuem Standort Die InCity Gruppe hat die nach ihrem Börsengang am 26. März gestartete Akquisitionsphase bereits zum Ende des ersten Halbjahres 2007 erfolgreich abgeschlossen und die kontrollierte Expansion der Unternehmensgruppe wie geplant vorangetrieben. Die Immobilienankäufe wurden entsprechend der InCity Geschäftsphilosophie in exzeptionellen Innenstadtlagen getätigt. So erwarb das Unternehmen beispielsweise in Berlin Mitte ein Grundstück unweit des Gendarmenmarkts und in der Fußgängerzone der Kölner Innenstadt eine Immobilie mit attraktiven Erweiterungsmöglichkeiten. Neben dem Erwerb zahlreicher weiterer Immobilien in den von InCity bereits erschlossenen Märkten Köln/Bonn und Berlin weitete das Unternehmen seine Aktivitäten im ersten Halbjahr 2007 mit ausgewählten Ankäufen in Stuttgart auch auf einen neuen Standort aus. Zwei freistehende denkmalgeschützte Objekte sowie ein Bürogebäude aus den 50er Jahren erwarb InCity aus einer privaten Insolvenzmasse. Das Gebäude-Ensemble liegt auf einem parkähnlichen Grundstück mit einer Fläche von rund 6.000 m² in bester Stuttgarter Innenstadtlage.

Das Verkaufsvolumen der seit dem Börsengang akquirierten Immobilienobjekte in den Geschäftsbereichen Eigengeschäft und Partnergeschäft beträgt insgesamt rund 87 Mio. Euro und wird sukzessive in den kommenden zwölf bis 18 Monaten realisiert werden.

Gut gefüllte Projekt-Pipeline untermauert positiven Ausblick
Mit der guten Entwicklung der Geschäftsaktivitäten und dem gelungenen Börsengang im ersten Halbjahr hat die InCity Gruppe eine solide Basis für ein erfolgreiches zweites Halbjahr und die weitere künftige Geschäftsentwicklung gelegt. Derzeit verfügt die Gesellschaft über einen Auftragsbestand sowie im Vertrieb oder Entwicklungsstadium befindliche Immobilienobjekte mit einem Verkaufsvolumen von über 133 Mio. Euro, das in den kommenden zwölf bis 18 Monaten sukzessive realisiert werden wird. Damit ist die Projekt-Pipeline gut gefüllt und die InCity Gruppe verfügt über eine solide Ertragsbasis. Zudem werden laufend weitere vorteilhafte Immobilienakquisitionen geprüft. Die Gesellschaft sieht derzeit keinerlei Anzeichen für einen Engpass in Bezug auf neue qualitativ hochwertige Objekte in zentralen Lagen. Auch die Zinsentwicklung als weitere potentielle Risikoquelle für das Geschäft von Immobilienunternehmen stellt für InCity keinerlei Gefahr dar: Aufgrund der schnellen Umschlagsgeschwindigkeit und des geringen Anteils von zinsabhängigen Finanzierungskosten besteht für die Gesellschaft nur ein sehr geringes Zinsrisiko.

Für das Gesamtjahr 2007 erwartet der Vorstand im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Umsatzes um 74 Prozent auf 45 Mio. Euro und einer Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBIT) um 100 Prozent auf 7 Mio. Euro. Diese Prognose resultiert neben den vorgenannten Gründen auch aus den positiven Effekten des Börsengangs: Die gesteigerte Markenbekanntheit beschleunigt den Verkauf der Immobilienobjekte, und eine höhere Reputation erleichtert neben der Expansion in den bestehenden Märkten die Erschließung neuer Standorte sowie die Gewinnung neuer Partner. Die erwartete positive Entwicklung der InCity Gruppe wird ferner durch die stetige Erweiterung der Vertriebsaktivitäten gestützt. Ein Beispiel hierfür ist die geplante Ausweitung der eigenen internetbasierten Vetriebsplattform ikp21 auf den Berliner Raum.

Umstellung auf IRFS und Wechsel in geregelten Markt geplant
Für das laufende Geschäftsjahr ist erstmals die Ausschüttung einer Dividende vorgesehen. Zur Erfüllung von internationalen Bilanzierungs- und Transparenzstandards strebt die Unternehmensgruppe eine Umstellung auf die international übliche Bilanzierung nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) an. Bereits der Konzernabschluss zum Gesamtjahr 2007 wird nach diesen Regelungen aufgestellt werden. Um den Mehraufwand durch die Umstellung zu bewältigen, haben wir unser Team im Controlling-Bereich bereits verstärkt. Für das Jahr 2008 ist zudem ein Wechsel in ein EU-reguliertes Marktsegment vorgesehen, um die Etablierung am Kapitalmarkt noch nachhaltiger zu untermauern.