Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

IMW mit marginaler Ergebnisverbesserung

Die IMW Immobilien AG hat ihren zweiten Zwischenbericht für den Berichtszeitraum vom 01. April 2010 bis zum 31. Dezember 2010 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass sich die Erlöse aus der Vermietung von Immobilien in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 auf 19,4 Mio. Euro geringfügig verringert haben (Vorjahreswert: ca. 19,9 Mio. Euro). Gründe sind der Verkauf von Immobilien in den Portfolien Falcon Crest und Austerlitz im vorherigen und im laufenden Geschäftsjahr. Positiv waren dagegen die Realisierung von Mieterhöhungen und der Abbau von Leerständen.

.

Das operative Konzernergebnis vor Steuern nach IFRS ohne Einflüsse aus der Immobilien- und Derivatebewertung und dem Finanzergebnis beträgt 11,9 Mio. Euro (Vorjahr: 10,8 Mio. Euro). Während das Vorjahr durch den erzielten Veräußerungsverlust aus Immobilienverkäufen in Höhe von 2,2 Mio. Euro geprägt war, ist das diesjährige Betriebsergebnis durch die im Vorjahresvergleich erhöhten Aufwendungen aus Instandhaltungsmaßnahmen gekennzeichnet. Das Ergebnis nach Steuern der fortgeführten Geschäftsbereiche beträgt zum Jahresende 2010 3,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). Das gesamte Konzernergebnis nach Steuern im aktuellen Berichtszeitraum beläuft sich auf 3,9 Mio. Euro (Vergleichswert des Vorjahres: 7,2 Mio. Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte das zwischenzeitlich veräußerte Portfolio „Prima“ das Ergebnis maßgeblich bestimmt. Das Eigenkapital des Konzerns hat sich aufgrund der Ergebnisverbesserung gegenüber dem Wert zum 31. März 2010 um 3,6 Mio. Euro auf 80,7 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg auf 21,5 %. (Wert zum 31. März 2010: 20,5 %).

Hartmut Fromm, Vorstandsvorsitzender der IMW Immobilien AG: „Wir blicken zufrieden auf die ersten neun Monate des Geschäftsjahres zurück. Durch die Konsolidierung konnten wir die Finanzstruktur des Konzerns weiter verbessern. Das Eigenkapital hat sich aufgrund der Ergebnisverbesserung ebenfalls erhöht. Unsere Eigenkapitalquote stieg auf 21,5 Prozent.“

Ausblick
Die IMW Immobilien AG plant bis zum Ende des Geschäftsjahres den Leerstand der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien auf 4,5 % der Gesamtfläche abzusenken. Des Weiteren sollen Sanierungsmaßnahmen einiger Objekte mit einem Volumen von rund 40 Mio. Euro durchgeführt werden, deren Finanzierung eine Herausforderung darstellt. Der Verkauf weiterer Immobilien bzw. einzelner Portfolien wird aufgrund der positiven Marktstimmung in Betracht gezogen. Insgesamt erwartet die Unternehmensleitung eine weitere Verbesserung der
Unternehmensergebnisse für das laufende Jahr ohne Berücksichtigung erhöhter Aufwendungen aus Instandhaltungsmaßnahmen. Es soll eine Steigerung der Mieterlöse durch Ausnutzung von Mieterhöhungspotenzialen erfolgen. Des Weiteren werden die Kostenstrukturen weiter optimiert und im Rahmen des Asset-Managements Optimierungsmöglichkeiten für den Immobilienbestand und die Erschließung weiterer Geschäftsfelder untersucht, um der Unternehmensgruppe neues Entwicklungspotenzial zu erschließen.