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IMW Immobilien startet erfolgreich ins neue Geschäftsjahr

Die IMW Immobilien AG blickt nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008 (01. April bis 30. Juni 2007) auf eine positive Geschäftsentwicklung zurück: Im Zuge des Ausbaus der Gruppe hat sich die Gesamtleistung von 8,6 Mio. Euro auf 17,3 Mio. Euro. erhöht. Das Konzernergebnis – ohne Berücksichtigung von Wertsteigerungen im Immobilienvermögen – ist nahezu ausgeglichen Im Vorjahr wurde ein Verlust von 0,2 Mio. Euro ausgewiesen.

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Die Konzernumsätze per 30. Juni 2007 enthalten neben den Miet- und Mietnebeneinnahmen auch Umsatzbeiträge aus immobiliennahen Dienstleistungen wie Verwaltung, Asset Management und Versicherungsleistungen. In den Vorjahreszahlen waren die Umsatz- und Ergebnisbeiträge der im Laufe des Frühjahrs 2006 erworbenen Portfolien Austerlitz und Falcon Crest nur zeitanteilig enthalten.

Gemäß IAS 40 ist der Immobilienbestand durch Bewertung neutraler Gutachter zu ermitteln. Die Ermittlungen der Sachverständigen waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht abgeschlossen. Wir gehen davon aus, dass die Wertermittlungen keine negativen Auswirkungen auf die Ergebnislage haben.

Die operativen Erfolge spiegeln sich in der Kursentwicklung wider
In den vergangenen Monaten waren die Kursentwicklungen vieler Immobilienaktien rückläufig. Der Immobilienaktienindex DIMAX büßte im ersten Halbjahr 2007 rund 12% an Wert ein. Im selben Zeitraum stieg die IMW-Aktie von 15,50 Euro auf 19,90 Euro - eine positive Kursperformance von 28%.

Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen 2006/07 und der geplanten Kapitalerhöhung im vierten Quartal 2007 entwickelt sich die IMW-Aktie weiterhin positiv und markierte am 15. August 2007 bei 23,99 Euro ihren vorübergehenden Höchststand.

Ausbau des Immobilien-Portfolios
Zu dieser positiven Entwicklung hat vor allem das im Februar 2007 erworbene Portfolio Flying Dutchman beigetragen. Wie bereits berichtet, hat die IMW Immobilien AG Beteiligungen von jeweils 94,9 % an sechs Immobiliengesellschaften der Valbonne-Gruppe, Amsterdam, mit einer Gesamtvermietungsfläche von über 510.000 m² und Monatsnettomieteinnahmen von ca. 2,3 Mio. übernommen. Seit diesem Zeitpunkt sind Nutzen und Lasten aus den Immobilien dieser Gesellschaften in die Umsatz- und Ergebniszahlen der IMW-Gruppe eingeflossen.

Der Erwerb des Portfolios Flying Dutchman erfolgte im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung im Volumen von 7,0 Mio. Aktien (110 Mio. Euro), die auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft Ende April 2007 beschlossen wurde. Durch diesen Erwerb stieg das Immobilienvermögen der IMW-Gruppe auf rund 890 Mio. Euro (Vorjahr 450 Mio. Euro) und die gesamte Vermietungsfläche beträgt nunmehr 968.000 m².

Zum Immobilienbestand der IMW-Gruppe zählen die vier Portfolien Berlin, Hamburg / Hannover, Nordrhein-Westfalen und weiteren Standorte. Der Schwerpunkt der Investitionsstrategie liegt auf Wohnimmobilien.

Veränderungen in der Konzern-Bilanz
Wesentliche Veränderungen der dynamischen Entwicklung zeigen sich in der Konzern- Bilanz, da die Konsolidierung der erworbenen Immobilienportfolien bereits zum 31. März 2007 vollzogen wurde. Das Konzernanlagevermögen gemäß IFRS hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt und ist auf rund 890 Mio. Euro (Vorjahr 451,1 Mio. Euro) gestiegen. Entsprechend hat sich die Bilanzsumme erhöht.

Der mehrheitlich fremdfinanzierte Immobilienerwerb trug zu einem Anstieg der Kreditverbindlichkeiten von 375 Mio. Euro aus dem Vorjahr auf 566 Mio. € bei. Durch die Ausweitung des Immobilienbestands beträgt der Zinsaufwand im ersten Quartal rund 9,7 Mio. Euro gegenüber 3,0 Mio. Euro im Vorjahr.

Die Aufwandspositionen spiegeln die Ausweitung des Immobilienbestands wieder. So betrugen die Kosten für die Hausbewirtschaftung in den ersten drei Monaten 6,1 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Wert bei etwa 2,6 Mio. Euro.

Die Personalkosten belaufen sich auf 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro). Der Personalbestand der Gruppe liegt per 30. Juni 2007 bei 76 Personen. Vor einem Jahr waren im Konzern insgesamt 66 Mitarbeiter beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtszeitraum rund 1,1 Mio. Euro. (Vorjahr 1,3 Mio. Euro). Ein erheblicher Teil dieser Aufwendungen entfällt auf Kosten für rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Beratung.

In den sonstigen Verbindlichkeiten von 160 Mio. Euro sind die Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem Erwerb der Beteiligungen an den Valbonne-Gesellschaften mit 110 Mio. Euro enthalten. Nach Durchführung der Sachkapitalerhöhung, die sich durch Anfechtungsklagen verzögert, ergibt sich eine entsprechende Erhöhung des Eigenkapitals, das durch eine Barkapitalerhöhung im Volumen von über 100 Mio. Euro weiter erhöht werden soll. Durch diese Kapitalerhöhungen würden der Gesellschaft Mittel zufließen, die für den weiteren dynamischen Ausbau der Unternehmensgruppe erforderlich sind.

Ergebnisverbesserung im zweiten Quartal 2007/08
Wir erwarten eine weitere Verbesserung der Umsatzerlöse und Erträge. Durch die beschlossene Herabsetzung des Körperschaftsteuersatzes werden etwa ein Drittel der gebildeten latenten Steuern von rund 74 Mio. Euro auflösen, was im 2. Quartal 2007/08 zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung führen wird.

Unabhängig davon wird zurzeit der Erwerb weiterer Portfolien geprüft. Außerdem werden im Rahmen des Asset Managements Optimierungsmöglichkeiten für den Immobilienbestand untersucht. Dies schließt auch den Verkauf einzelner Immobilien mit ein.

Weiterhin werden strategische Optionen analysiert, um der Unternehmensgruppe weiteres Wachstumspotenzial zu erschließen. Die erfolgreiche Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen wird sich positiv auf Ertragskraft als auch auf die zukünftige Unternehmensentwicklung auswirken.