Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank — Verbleib von 520 Millionen Euro ungeklärt

Im Rahmen einer Razzia suchte die Wirtschaftpolizei am 25. November 2008 nach Unterlagen zum Verbleib einer dreistelligen Millionensumme bei den Unternehmen Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank. Ungeklärt ist der Verbleib von 520 Millionen Euro.

.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angaben eines Artikels in der Wiener Zeitung inzwischen wegen des Verdachts auf Untreue, Betrug und der Fälschung von Bilanzen durch die Constantia Privatbank. Besonders detailliert wird — so die Zeitung weiter — die Rolle von Karl Petrikovics, den ehemaligen Chef des Unternehmens Immofinanz, bei den Vorgängen untersucht. Die neuen Vorstandsteams von Immofinanz und Constantia Privatbank haben den ermittelnden Behörden — so die österreichische Zeitung Kurier — inzwischen volle Unterstützung zugesagt. Ursprünglich hätte die Immoeast den Betrag von 900 Millionen Euro an die Immofinanz Beteiligungs AG überwiesen, berichtet das ORF; die 520 Millionen seien der noch ausstehende Betrag. Laut Angaben des österreichischen Fernsehens wurden die Gelder drei Constantia-Firmen zugeführt; sie wären zum Kauf von heute zum größten Teil wertlosen Aktien des Unternehmens Immoeast im damaligen Wert von etwa zehn Euro pro Stück verwendet worden.