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Immoeast verdreifacht Immobilienvermögen

Die Immoeast Immobilien Anlagen AG hat im Geschäftsjahr 2005/06 (per 30. April 2006) einen großen Wachstumssprung geschafft. Die Investitionen, der Immobilienbestand und die Umsätze des Unternehmens haben sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2004/05 jeweils etwa verdrei- facht.

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Der Verkehrswert des Immobilienbestands ist von 649 Mio. Euro um 198 Prozent auf 1,93 Mrd. Euro gestiegen. Die Zahl der Objekte stieg von 58 auf 116, die Gesamtnutzfläche legte auf 1,4 Mio. m² zu. Die Investitionen überschritten mit 1,03 Mrd. Euro sogar die Milliardengrenze und haben sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von 341,9 Mio. Euro fast genau verdreifacht.

Stark gestiegen sind auch die Umsatzerlöse. Mit 80 Mio. Euro lagen sie um 215 Prozent über den 25,4 Mio. Euro des Vorjahres. Die aus den neu ange- schafften Objekten resultierenden Umsatzsteigerungen sind dabei aller- dings erst zu einem kleinen Teil wirksam geworden, da die Akquisitionen teilweise erst spät im Geschäftsjahr erfolgten. Z. B. wurde das Polus City Center im Jänner 2006 erworben und ist damit voll bilanzwirksam, während erst für drei Monate Mieteinnahmen verbucht werden konnten. Auch gingen umfangreiche Investitionen in Developmentprojekte, die derzeit noch gar keine Erlöse bringen.

Sehr positiv hat sich auch die Ertragslage entwickelt. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) legte um 368 Prozent von 33 Mio. auf 156,3 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Ertragssteuern kletterte von 50,3 Mio. auf 182,9 Mio. Euro und schaffte mit plus 264 Prozent einen ebenfalls sehr starken Anstieg. Das Konzernergebnis betrug 145,3 Mio. Euro nach 43,6 Mio. (plus 233 Prozent).

„Die Geschäftsergebnisse haben unsere Erwartungen voll erfüllt und teilweise sogar deutlich übertroffen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Karl Petrikovics (Bild l.). „Wir konnten unsere Erträge trotz der starken Expansion noch deutlich verbessern. Da sich die Investitionen aus 2005/06 erst heuer voll in Form weiter deutlich steigender Mieterträge niederschlagen werden, besteht auch noch sehr viel Potential für weitere Anstiege.“

Die gute Ertragslage führt dazu, dass die IMMOEAST-Aktie im Vergleich zu österreichischen und internationalen Mitbewerbern sehr attraktiv bewertet ist. Der Gewinn je Aktie ist, bedingt durch die stark gestiegene Zahl der Aktien (von 59,3 Mio. auf 222,4 Mio.) zwar leicht von 0,96 auf 0,76 Euro zurückgegangen, das KGV ist mit 11,0 aber weiterhin sehr günstig.

Die wichtigste Kennzahl für die Bewertung von Immobilienaktien, der Net Asset Value (NAV) lag zum Bilanzstichtag mit 8,39 Euro fast genau auf dem aktuellen Niveau des Aktienkurses von zuletzt 8,44 Euro, d.h. die Effekte der inzwischen durchgeführten Immobilieninvestitionen sind im Börsekurs noch nicht „eingepreist“. „Alles in allem eine sehr solide Bewertung, die zu Optimismus für das laufende Jahr Anlass gibt“, so Petrikovics.