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Immobilienverband Deutschland muss Namen ändern

Der Namensbestandteil "Immobilienverband Deutschland" darf künftig nur noch mit aufklärenden Hinweisen wie "Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V." verwendet werden.

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Der Immobilienmakler-Verband IVD muss seinen Namen "Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband e.V." ändern. Das OLG Hamburg hat die Berufung des IVD infolge seines Anerkenntnisses als unbegründet zurückgewiesen (Az.: 3 U 76/06).

Die klagenden Verbände, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie Haus & Grund Deutschland, hatten den Namen des Maklerverbandes als irreführend beanstandet und auf Unterlassung geklagt. Bereits das Landgericht Hamburg hatte in erster Instanz dem Anspruch dieser Verbände stattgegeben (Az.: 312 O 865/05). Vom OLG Hamburg wurde in der mündlichen Verhandlung über die Berufung des IVD die Rechtsauffassung des Landgerichts Hamburg bestätigt. Der IVD hat daraufhin den Anspruch der drei Verbände anerkannt.

Damit folgten die Gerichte der Auffassung der klagenden Verbände, nach der durch den bisherigen Namen "Immobilienverband Deutschland" der irrige Eindruck entstanden sei, dass der IVD - dessen Mitglieder zum größten Teil Immobilienmakler sind - die gesamte Immobilienwirtschaft in Deutschland vertrete.

"Wir begrüßen diese klarstellende Entscheidung des Gerichts", kommentiert das Urteil der Vorsitzende der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), Haus & Grund-Präsident Rüdiger Dorn.

Mit dieser Entscheidung seien klare Verhältnisse für eine angemessene Interessenvertretung der Immobilienwirtschaft gegenüber der Politik geschaffen, erklärt Dorn. Die drei Spitzenverbände BFW, GdW sowie Haus & Grund repräsentieren nahezu die komplette Anbieterseite des Wohnungsmarktes in Deutschland.