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Immobilienkonzern IVG mit Ergebnissprung

Das Bonner Investmenthaus für Immobilien konnte seinen Gewinn 2005 deutlich steigern. Das Konzernergebnis nach Steuern stieg um 47 Prozent von 74,9 Mio. Euro auf 110,1 Mio. Euro. Auch die übrigen Ergebnisse erhöhten sich zweistellig: der Cashflow (EBITD) auf 298,7 Mio. Euro (264,7), das operative Ergebnis (EBIT) auf 242,6 Mio. Euro (202,6) und das Ergebnis je Aktie um 36 Prozent auf 0,83 Euro. Die Summe der betrieblichen Erträge legte auf 640,1 Mio. Euro (613,0) zu.

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Zum Ergebnisanstieg trugen bei:
* Neue langfristige Mietverträge und ein nochmals verbesserter
Vermietungsgrad des eigenen Immobilienportfolios von 93 auf 94,5 Prozent
* Verkauf von Immobilien aus dem eigenen Portfolio in Brüssel,
Helsinki, Mailand und Nürnberg
* Verkauf von Projektentwicklungen in Genf und Helsinki
* Ausbau des Fondsgeschäftes für private und institutionelle
Investoren

IVG hat 2005 erneut mehr investiert als verkauft. Investitionen von 534,9 Mio. Euro (398,5) wurden in Brüssel, Budapest, Düsseldorf, Hamburg mit der Kavernenanlage Etzel, London, München und Paris getätigt. Verkauft wurden Immobilien für 451,3 Mio. Euro.

Der Net Asset Value, der den Netto-Vermögenswert der Gesellschaft abbildet, erhöhte sich um 18,4 Prozent auf 18 Euro je Aktie.

Der Hauptversammlung am 30. Mai 2006 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividendenerhöhung von 35 Cent auf 38 Cent je Aktie vor.

IVG erwartet für 2006 ein Konzernergebnis nach Steuern zwischen 115 und 125 Mio. Euro, ein operatives Ergebnis zwischen 255 und 265 Mio. Euro und betriebliche Erträge zwischen 700 und 750 Mio. Euro.

Bis Ende März 2006 konnte IVG bereits Immobilienverkäufe über 420 Mio. Euro vertraglich sichern. Hieraus resultiert bislang für 2006 ein Vorsteuergewinn von 105 Mio. Euro. Ein weiterer wichtiger Werttreiber wird der kontinuierliche Ausbau der Kavernenanlage sein. Die Nachfrage nach diesen großvolumigen Lagereinrichtungen für Öl und Gas ist aufgrund der zunehmenden Ressourcenknappheit und Volatilität der Energiepreise deutlich gestiegen.

Aktuell betreut IVG ein Immobilienvermögen von 18,5 Mrd. Euro (16,5) und beabsichtigt, dieses bis Ende 2008 auf 25 Mrd. Euro auszubauen. Das Transaktionsvolumen betrug 2005 3 Mrd. Euro (1,8 Mrd. Euro Käufe und 1,2 Mrd. Euro Verkäufe). Bis Ende 2008 will IVG ein Transaktionsvolumen von 10 Mrd. Euro realisieren (8 Mrd. Euro Käufe und 2 Mrd. Euro Verkäufe).

Das Geschäftsmodell von IVG integriert Immobilien- und
Kapitalmarkt-Expertise:

* Auf dem Immobilienmarkt erwirbt IVG Immobilien und Immobilienportfolios. Die eigenen Niederlassungen in 14 europäischen Metropolen betreuen die Immobilien vor Ort und werten sie durch geeignete Entwicklungsmaßnahmen wie Renovierung, Vermietung und Verbesserung des Mieterportfolios auf. In günstigen Marktsituationen verkauft IVG Immobilien. In den vergangenen Jahren lagen die Verkaufserlöse stets über den von unabhängigen Gutachtern ermittelten Verkehrswerten.

* Auf den Kapitalmärkten bietet IVG Immobilienfonds für private und institutionelle Investoren. Mit der Produktlinie "EuroSelect" steigerte IVG 2005 das vertriebene Eigenkapital an private Anleger um 92,3 Prozent auf 170 Mio. Euro und stieg damit unter die zehn größten Fondsinitiatoren auf. Das für institutionelle Investoren betreute Fondsvolumen stieg von 8,8 auf 9,7 Mrd. Euro. Für den gestiegenen Anlagebedarf
internationaler Kapitalsammelstellen, wie z.B. Pensionsfonds, wird IVG künftig weitere strukturierte Immobilienfonds anbieten.

Die IVG-Aktie verzeichnete im Jahr 2005 einen Kursgewinn von 52 Prozent und seit dem 1. Januar 2006 von weiteren 36 Prozent.

Die IVG Immobilien AG betreut Immobilien-Investments von 18,5 Milliarden Euro in den Geschäftsfeldern Portfoliomanagement, Projektentwicklung und Fonds. Die Investitionen konzentrieren sich auf Büro- und Logistikimmobilien in bedeutenden Metropolen und Wachstumszentren in Europa.