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Immobilien-Spezialfonds sind Outperformer

Der IPD-Immobilien-Spezialfondsindex SFIX erreichte 2007 eine Fondsrendite von über 6%. Im Vergleich zu Immobilien- ublikumsfonds und dem Deutschen Immobilien Index (DIX) für Bestandsgrundstücke erzielten Immobilien-Spezialfonds von 1999 bis 2007 mit einer Fondsrendite von 4,5% p.a. kontinuierlich eine Outperformance. Das geht aus der aktuellen Performance-Studie Immobilien-Spezialfonds* hervor, die von IPD Property Databank GmbH, Wiesbaden, jährlich erstellt wird.

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In der IPD-Studie werden die Fondsrenditen von 23 Kapitalanlagegesellschaften mit insgesamt 119 Immobilien- Spezialfonds in Deutschland analysiert. Die aktuelle Auswertung der Daten ergab, dass der SFIX im Durchschnitt über die vergangenen neun Jahre die Performance des IPD Offene Fonds Immobilien Index (OFIX) für Publikumsfonds um 0,5 Prozentpunkte p.a. und den DIX für Bestandsgrundstücke um 1,1 Prozentpunkte p.a. übertrifft. Zum Vergleich: Im Untersuchungszeitraum des Vorjahres betrug der Unterschied zum OFIX nur 0,2 Prozentpunkte und zum DIX nur 0,6 Prozentpunkte.

Auffällig ist, dass die aggregierte Fondsrendite des SFIX höher ausfällt, wenn ausschließlich Fonds, in denen mehrere Investoren engagiert sind, in die Auswertungen einbezogen werden und Individualfonds mit lediglich einem Großanleger unberücksichtigt bleiben. 2007 erzielten Gemeinschaftsfonds mit 7,86% die höchsten Renditen seit Bestehen des SFIX. Gleichwohl weisen Gemeinschaftsfonds eine höhere Volatilität auf. So bescherten Gemeinschaftsfonds ihren Investoren 2004 und 2005 im Durchschnitt nur einen Rendite von 2,1 bzw. 2,78%. Doch über den Analysezeitraum von neun Jahren erzielen Gemeinschaftsfonds im Schnitt einen Renditevorsprung von annähernd einem Prozentpunkt p.a.

Aus der IPD-Studie wird ebenfalls ersichtlich, dass neuere Gesellschaften mit kleineren und jüngeren Fonds gegenüber bereits etablierten KAGs bei der Erreichung überdurchschnittlicher Renditen im Vorteil sind.