Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Ikea stoppt Expansion – und kommt in Lübeck voran

Die schwedische Möbelkette Ikea will ihre angekündigte Expansion auf später verschieben. Obwohl Deutschland-Chef Peter Betzel im Frühjahr noch bis zu 24 neue Standorte angekündigt hat [Ikea will weitere 24 Standorte eröffnen], soll im gerade begonnenen Geschäftsjahr 2012/2013 keine neue Filiale an den Start gehen. Das erklärte Armin Michaely, Geschäftsführer Expansion und Facilities, gegenüber der ImmobilienZeitung. 46 Niederlassungen betreibt Ikea derzeit in Deutschland. Bis 2016 sind dann sechs weitere Standorte in Deutschland vorgesehen. Bisherige Pläne für ein innerstädtisches Ikea-Haus in Stuttgart scheiterten bisher daran, dass kein passendes Grundstück mit 10 bis 12.000 m² Fläche in der Stuttgarter City vorhanden ist.

.

In Lübeck-Dänischburg eröffnet Ikea im Frühjar 2014 sein erstes Shoppingcenter auf dem ehemaligen Villeroy & Boch-Gelände [Ikea kommt nach Lübeck]. Auf einem Areal von 400.000 m² entstehen ein Ikea-Haus mit 25.500 m², ein Baumarkt mit 10.000 m² und ein Shoppingcenter mit 24.500 m². Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei 120 Mio. Euro. Noch in diesem Monat sollen dort die Abrissarbeiten beendet sein. Die Bauarbeiten starten im kommenden Winter. Bereits 40% der Retail-Flächen sind bereits vermietet. C&A, Schufachhändler Görtz, Weinhandlung Vino und Villeroy & Boch haben bereits Mietverträge unterschrieben. Außerdem werden regionale Einzelhändler in dem Shoppingcenter vertreten sein. Insgesamt schafft Ikea in Dänischburg 400 neue Arbeitsplätze.

Wir freuen uns besonders über das starke Interesse der regionalen Einzelhändler aus Lübeck und den Umlandgemeinden wie Bad Schwartau“, sagt Rainer Bastians, Geschäftsführer der Inter Ikea Centre Deutschland. „Hier sind wir noch mit weiteren regionalen Interessenten in Gesprächen.“ Zunächst hatte es um den Standort Diskussionen gegeben, weil er sich in einem Naturschutzgebiet befindet. Es galt dort Zauneidechsen und Fischotter zu schützen.